Klimalotse Karlheinz Grabmann am 12.05. 2026 zu Gast in der Stadtbiliothek Gallus/Stadtbücherei Frankfurt von 16-18.00 Uhr.

Ich war zum ersten Mal in dieser Stadtbibliothek im Gallus https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/stadtbuecherei/stadtteilbibliothek-gallus
Ich wurde sehr freundlich vom Team empfangen und man hat mir die Erfahrungen aus den vorherigen Veranstaltungen mitgeteilt. Einmal im Monat koordiniert Isabelle Lorenz von Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi) Klimalotsen/Gesundheitslotsen mit der Stadtbücherei Gallus jeweils zweistündige Beratungs/Informationsstunden. Diese werden gerne von den Besucher Groß und Klein angenommen. Eine lebendige Athmosphäre fand ich vor.

Mit diesen Din A 4 Aufstellern und Handzettel bewirbt man die Veranstaltungen. https://frankfurt.de/themen/gesundheit/gesundheitsfoerderung/kommunale-gesundheitsinitiativen-interkulturell/klimalotse und KoGi https://frankfurt.de/themen/gesundheit/gesundheitsfoerderung/kommunale-gesundheitsinitiativen-interkulturell

Das war mein neues Arbeitsumfeld. 4 Jungendliche hatten hier Platz genommen, um zu lernen. So kam ich gleich mit Ihnen ins Gespräch und konnte sie auch ein wenig befragen, warum sie hier sind. Sie nutzen genau wie ich später auch von anderen erfahren habe, diesen Ort um in Ruhe zu lernen bzw. sich zu informieren.
Omas, Opas, Mutti, Papas mit Kleinkindern gingen an mir vorbei. Kleine Bälle auf meinem Tisch zogen die Kleinen gleich an. Und so kam ich auch mit den Erwachsenen ins Gespräch.
Nachstehend ein kleiner Auszug über was wir Klimalotsen so alles sprechen können/wollen…

Obst- und Gemüse – wann ist es regional reif! Hier kann man schnell Brücken bauen, um das Interesse für das Klima zu wecken.

Spielerisch kann man mit den Erwachsenen gut arbeiten und die Kinder hören schon zu. Es ist kurzweilig! Eigentlich will man ja was anderes hier erledigen…

Bei diesem Thema haben die Kinder sofort was zu berichten. Manche mögen die Hitze /Sonne überhaupt nicht und gehen lieber ins Hallenbad.

Auch der Fuß und Handabdruck ist ein Thema.
Der ökologische Fußabdruck misst den persönlichen Verbrauch von Ressourcen und CO2-Emissionen, während der Handabdruck positive Beiträge zum Klimaschutz durch strukturelle Veränderungen darstellt. Während der Fußabdruck (oft berechnet in Tonnen \(CO_{2}\)) das Bewusstsein für den eigenen Lebensstil schärft, zielt der Handabdruck auf gesellschaftliche Wirkung ab.
Fußabdruck (Passiver Verbrauch)
- Definition: Wie viel Erde/Ressourcen benötigt mein aktueller Lebensstil?
- Fokus: Reduzierung des individuellen Verbrauchs (Ernährung, Wohnen, Mobilität).
- Ziel: CO2-Bilanz verkleinern.
- Beispiel: Weniger Fleisch essen, Fahrrad statt Auto fahren.
Handabdruck (Aktives Engagement)
- Definition: Wie kann ich die Rahmenbedingungen ändern, um Nachhaltigkeit für viele zu erleichtern?
- Fokus: Politisches, gesellschaftliches und wirtschaftliches Engagement.
- Ziel: Andere zum klimafreundlichen Handeln anstiften und den Wandel beschleunigen.
- Beispiel: Faire Produkte in der Mensa durchsetzen, Photovoltaik im Viertel initiieren
Verbindung: Klimaschutz benötigt beides: Die Reduzierung des eigenen Fußabdrucks und die Vergrößerung des Handabdrucks, um strukturelle Veränderungen zu bewirken, die über das individuelle Handeln hinausgehen.

Weitere Themen in unserer Ausbildung 2025 waren; Vorbereitung auf Katastropen, Klimafreundliche Bewegung und Fortbewegung, Klimaangepasster Wohnraum, richtig Lüften und Heizen, Klimafreundliche Ernährung, Allergien im Klimawandel, Krankheiten durch Tiere oder Wasser, Volkskrankheiten und Wechselwirkungen von Medikamenten.

Bibliothek ist heute anders…
Das ist absolut richtig. Die Bibliothek hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und ist zu einem sogenannten „Dritten Ort“ geworden – ein Treffpunkt zwischen Zuhause und Arbeitsplatz/Schule, der Lernen, Kultur und Freizeit verbindet.
Die heutige Bibliothek ist ein hybrider Lernort, der physische Bestände mit modernen digitalen Möglichkeiten kombiniert.
Mediale Vielfalt: Neben Büchern und Fachliteratur gehören Hörbücher, Filme, Konsolenspiele, Musik und Zeitschriften fest zum Angebot.
Digitale Teilhabe: Bibliotheken bieten Zugang zu PCs, schnellem WLAN, Druck- und Kopiergeräten sowie zu digitalen Plattformen (Onleihe) für E-Books und Streaming.
Lernraum & Co-Working: Sie fungieren als ruhige Arbeitsplätze für Schüler, Studenten und lebenslanges Lernen, oft ergänzt durch Gruppenarbeitsräume.
Begegnungsstätte: Bibliotheken sind Treffpunkte für die Gemeinschaft, bieten Sprachkurse, Lesungen, Gaming-Abende oder Makerspaces (kreative Werkstätten) an.
Im Jahr 2026 sind Bibliotheken wichtige Zentren für Medienkompetenz und kreative Bildung, die durch Kooperationen (z. B. mit Schulen) und modernste Ausstattung (wie 3D-Drucker oder VR-Technik) die Lernkultur unterstützen.
Während meines Rundgangs haben mich die Informationsmöglichkeiten sehr beeindruckt.
Frankfurt bietet zahlreiche Möglichkeiten, die vielen Bewohnern verborgen bleiben. Wer die Stadtbüchereien besucht, findet dort Broschüren zu fast jeder Veranstaltung.
Da ich Heddernheim wohne, bin ich hier in diesem Zentrum öfters. https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/stadtbuecherei/bibliothekszentrum-nordweststadt
Hier gibt es immer wieder auch neue Angebote im kreativen Bereich.
Ein ganz besonderer außerschulischer Lernort für Jugendliche aus Frankfurt möchte ich hier empfehlen:https://frankfurt.de/de-de/aktuelle-meldung/Meldungen/Die-Zukunft-beginnt-jetzt-im-TUMO-Frankfurt/
Anmerkung:
In dieser kurzen Zeit haben mir drei Kinder berichtet, sie haben Angst vor dem Hantavirus. https://www.faz.net/video/in-frankfurt-untersuchte-passagiere-symptomfrei-200823913.html
Die Sorge um das Hantavirus belastet mich schwer, weil Frankfurter Kinder sich davor fürchten. Berichte in den Mediensse verstärken diese Panik, während viele Betroffene noch immer unter körperlichen Folgen der Coronazeit leiden. Die Kleinen bleiben mit ihren Sorgen auf sich gestellt, was für mich in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr steht. Sobald Personen wie Bill Gates für Impfstoffe werben, drängt sich mir der Verdacht einer politisch inszenierten Pandemie auf. Dieser Umgang mit der Sicherheit unserer Nachkommen zeugt von wenig Achtung. Statt einer eingeschüchterten Bevölkerung benötigt unser Land Menschen, die offen kommunizieren und sich für ihre Mitmenschen einsetzen.
