Neue Herausforderung als Klimalotse – wie spreche ich über das Klima mit Kindern?
Bei der gestrigen Präsentation im Paulinum, Friedberger Warte kam es zu der Frage, wie können wir älteren Menschen mit Hilfe der Klimalotsen mit Kindern über dieses wichtige Thema sprechen. Zwischen der Generation 70 plus und der benachbarten Kita und Schule gibt es einen regen aktiven Austausch. Und die älteren Menschen sind überglücklich, daß parea Ihnen diese Begegnungen ermöglicht.
Hitze betrifft uns ja alle und somit auch unsere Kinder. Und hier sind wir gemeinsam auf der Suche, was können wir tun. Mein Klimalotsepartner Martin hat schon einige Erfahrungen in einem Kurzformat 15 Minuten gesammelt. Jetzt sind wir auf der Suche nach Möglichkeiten für die Kinder, wie gehen wir es an und probieren es aus. Welche Einrichtungen in Frankfurt haben Interesse, auch denkbar in den Sommerferien…
Das habe ich gefunden:https://www.savethechildren.de/informieren/aktuelles/5-tipps-wie-man-mit-kindern-ueber-das-klima-spricht/

von Emina Hodžić
Die Klimakrise ist da – jetzt. Die letzten acht Jahre waren die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Weltweit steigen die Temperaturen rasant an und auch Kinder sind von diesen Entwicklungen verunsichert. Erwachsene sollten mit ihnen ins Gespräch gehen und ihnen helfen mit ihren Ängsten und Sorgen umzugehen. Diese fünf Tipps helfen dabei:
1. Gefühle zulassen
Schaffen Sie einen Raum, in dem sich das Kind sicher fühlt und sich Ihnen anvertrauen kann. Lassen sie das Kind erzählen und Fragen stellen und hören Sie ihm einfühlsam zu.
„Was passiert mit den Tieren?“, „Wird es bei uns auch heißer?“, „Gibt es überhaupt eine Lösung?“ Solche Fragen sind oft mehr als bloß Neugier – es können Ausdrucksformen von Sorge, Angst, vielleicht auch Traurigkeit oder Hilflosigkeit sein. Nehmen Sie diese Gefühle wahr und respektieren Sie sie. Kinder ziehen sich oft zurück, wenn sie sich bewertet fühlen für das, was sie sagen. Helfen Sie, die Gefühle des Kindes in Worte zu fassen, zum Beispiel: „Ich verstehe, dass dich das ägstlich und traurig macht.“ Das Kind kann so besser verstehen, was in ihm vorgeht und eher Wege finden, damit umzugehen. Zudem kann ausgesprochene Angst weniger bedrohlich wirken.
2. Orientierung geben
Informieren Sie sich vorher genau über das Thema. Geben Sie dem Kind Raum, um zu erzählen, was es dazu schon weiß. Setzen Sie bei dem Wissen an, das es bereits hat, und antworten Sie altersgemäß – ältere Kinder können Zusammenhänge verarbeiten, die jüngere noch überfordern. Nehmen sie sich Zeit zum Antworten und vermitteln Sie nur das, was Sie wirklich wissen. Scheuen sie sich nicht davor, Wissenslücken einzugestehen und bieten Sie dem Kind an, ihm eine ausführliche Antwort zu geben, nachdem Sie sich genauer informiert haben. Möglicherweise können Sie auch gemeinsam recherchieren.

3. Mit echten Beispielen Wissen vermitteln
Kinder brauchen konkrete Bilder. Sie können zum Beispiel erklären:
- Seit 1880 ist die Erde im Durchschnitt bereits um mehr als 1,3 °C wärmer geworden.
- Das lässt Gletscher schmelzen und führt zu mehr Dürren, Hochwasser oder Waldbränden.
- Tiere wie Eisbären oder Korallen leiden besonders darunter – aber auch Menschen, die in trockenen oder tief gelegenen Regionen leben.
Zeigen Sie auf einer Weltkarte, wo der Regenwald brennt oder das arktische Eis schmilzt. Nutzen Sie Kinderbücher (siehe unten) oder Webseiten, für weitere Beispiele.
4. Handeln statt hilflos fühlen
Selbst aktiv zu werden motiviert Kinder und wirkt der Angst entgegen.
Planen Sie gemeinsam Aktivitäten zum Klimaschutz, wie:
- Plastik vermeiden, Second-Hand kaufen
- insektenfreundliche Blumen pflanzen
- mit der Kita oder Schule an Klimaaktionen teilnehmen
- gemeinsam überlegen: Was können wir als Familie ändern?
Selbst einfache Änderungen wie das Ausschalten von Licht oder ein autofreier Tag pro Woche sind spürbare Beiträge. Mit älteren Kindern können Sie sich auch über Möglichkeiten informieren, sich politisch zu engagieren, etwa bei Demonstrationen oder im Jugendverband einer Organisation oder Partei, die sich für Klimaschutz einsetzt.
5. Seien Sie ein gutes Vorbild
Kinder beobachten Erwachsene genau. Wenn Sie bewusst einkaufen – wie regionale Lebensmittel – oder lieber Bahn fahren als fliegen, lernen Kinder beiläufig mit.
Sprechen Sie über Ihre Entscheidungen: „Ich nehme heute das Fahrrad, weil das besser fürs Klima ist.“ Und machen Sie auf positive Zukunftsbilder aufmerksam: Städte mit mehr Bäumen, saubere Energie durch Sonne und Wind oder Gemeinschaftsgärten.
Auch Geschichten über Menschen, die etwas bewegen – wie die Aktiven von Fridays for Future – können Kinder inspirieren.
Oder dies: 100 Dinge, die du für die Erde tun kannst: Nachhaltig handeln • Mitmach-Tipps • Natur und Umwelt
Von Janine Eck

Beschreibung
100 nachhaltige Ideen und Mitmach-Tipps zum Schutz von Umwelt und Klima!
- Kinderbeschäftigung mit praktischem Nutzen: So lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt
- Nützliche Mitmach-Tipps zum Schutz von Natur und Klima
- Viele tolle nachhaltige Ideen im handlichen Format
- Mit spannendem Hintergrundwissen für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren
Klima- und Umweltschutz ist die Sache von Politikern und großen Organisationen? Falsch gedacht! Dass der Erhalt unseres blauen Planeten, seiner grünen Wälder und artenreichen Weltmeere wichtig ist, begreift heute jedes Kind. Und Mitmachen ist gar nicht so schwer! Ein Insektenhotel bauen, Wasser und Strom sparen, unnötigen Plastikmüll vermeiden: Auf diese Weise kann jeder Mensch etwas bewegen und einen kleinen Beitrag zur Rettung unserer Erde leisten.
100 Mitmach-Tipps und kleine Lifehacks zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima hält dieses praktische Buch für Kinder bereit: Zusammen Energie sparen, fair und sinnvoll einkaufen und kreativ recyceln in der Familie ist gut für das Ökosystem der Erde und macht zugleich Spaß. So wird Klima- und Umweltschutz zur gemeinsamen Challenge für eine bessere Welt. Spannende Fakten rund um Umwelt und Natur runden die Lektüre ab.
Ein nützlicher Begleiter für kleine und große Naturentdecker, Umweltschützer und alle, die mithelfen wollen!
Oder
Der kleine Weltretter: Das Mitmachbuch für kleine Umweltschützer
Von Rieke Kersting
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Beschreibung
„Der kleine Weltretter“ ist das neue Lieblingsbuch für alle jungen Umweltschützer von 8 bis 12 Jahren.
Im ersten Teil des Buches werden die großen, aktuellen Umweltprobleme anhand der Bereiche Klimawandel, Wasser, Wald, Boden, Luft, Müll und Artensterben kindgerecht erklärt.
Im zweiten Teil liefert das Buch für jeden Lebensbereich der angehenden Weltretter viele Tipps und Tricks, mit denen sie selbst Klima, Umwelt und Tiere aktiv schützen können.
Was würden Sie aus der Praxis noch empfehlen? Nutzen Sie am besten das Mail hier von der Webseite. Danke!
