Bauen im Bestand in Frankfurt vernachlässigt?
Hier sagt uns die KI folgendes als Einführung in das Thema Bauen/Stadtplanung/Wohnen:
Ja, der Eindruck, dass Bauen im Bestand in Frankfurt vernachlässigt wurde, ist nachvollziehbar, da es Herausforderungen wie den Wohnungsmangel, hohe Kosten bei Sanierungen (oft fast wie Neubau), Denkmalschutzkonflikte und Unsicherheiten bei Investoren gibt, während gleichzeitig Initiativen wie das Bündnis Heimatboden fordern, dass die Sanierung des Bestands stärker gefördert wird, um Bodenspekulation zu vermeiden und sozial gerechte Stadtentwicklung zu gewährleisten. Aktuelle Projekte stoßen oft auf Verzögerungen oder sind wegen Bausubstanzmängel kaum noch zu retten, was zu Abrissen führt, obwohl Sanierung wünschenswert wäre.
Gründe für die Vernachlässigung/Probleme:
- Wohnungskrise & Neubau-Fokus: Der Druck, schnell neue Wohnungen zu schaffen, lenkte den Fokus oft auf Neubauprojekte, während Sanierungen im Bestand als zu langsam und teuer galten.
- Meine Meinung: im Bestand zu Bauen ist die schnellste Möglichkeit und die kostengünstigste, da das Risiko einer Kostenexplosion überschaubar ist.
- Hohe Kosten: Oft sind Bestandsgebäude in einem so schlechten Zustand (Feuchtigkeit, Schädlingsbefall), dass eine Sanierung fast so teuer wie ein Neubau wird, was Investoren abschreckt.
- Meine Meinung: Ein Abriss und Neubau hat den Vorteil ,es braucht keine neue Fläche versiegelt werden.
- Bodenspekulation: Kritiker befürchten, dass neue Gesetze (wie § 246e BauGB) zu Bodenspekulation führen und gewachsene Strukturen verdrängen, anstatt den Bestand zu stärken.
- Investitionsunsicherheit: Hohe Zinsen, Inflation und fehlende Planungssicherheit führen zu einem Einbruch der Bautätigkeit insgesamt, was auch den Bestandsbau betrifft.
- Denkmalschutz vs. Bausubstanz: Bei denkmalgeschützten Häusern führen intensive Untersuchungen oft zu dem Ergebnis, dass die Substanz zu stark beschädigt ist, um erhalten zu werden, was zu Abrissen führt.
Da die Bürgerinitiative Heimatboden Frankfurt sich schon fast 9 Jahren mit dem Thema auseinandersetzt, habe ich hier sehr viele Gastbeiträge geschrieben. Fangen wir mit dem Leerstand an:
Der Leerstand auf dem Frankfurter Büromarkt erreicht neue Höchststände wie die FR berichtet.
Hierzu ein Kommentar unserer Initiative:
„Ein „Erfolg“, der nur Investoren hilft – Steuerzahler und Bürger werden verraten
Frankfurt, wird zunehmend zur Spielwiese einer Politik, die Investoren füttert und den Steuerzahler schamlos ausnimmt. Das jüngste Beispiel: leerstehende Bürogebäude, die in Schulen umgewandelt werden – zu horrenden Kosten.
Dass die Stadt unter der Leitung von Bildungsdezernentin Sylvia Weber hier eine Vorreiterrolle spielt, ist nicht nur ärgerlich, sondern skandalös. Für Bürogebäude, die ansonsten als „Schrottimmobilien“ abgestempelt und zu Ladenhütern auf dem Immobilienmarkt geworden wären, zahlt die Stadt absurde Summen. In Hausen etwa belaufen sich die Mietkosten auf 7600 Euro pro Schüler und Jahr. Diese Summen gehen direkt in die Taschen von Investoren, die mit leerstehenden Büroklötzen keine Rendite mehr erzielen könnten. Nun springen die Steuerzahler ein, um die Verluste zu decken.
Die Farce einer „Erfolgsgeschichte“
Dass Frau Weber dies auch noch als „Erfolg“ verkaufen darf, ist ein Affront. Weder wird ein ernsthaftes Problem im Bildungsbereich gelöst, noch entstehen nachhaltige Lösungen für Frankfurts angespannte Haushaltssituation. Stattdessen wird die Immobilienwirtschaft mit Steuergeld gepäppelt. Die Umnutzung solcher Bürogebäude mag kreativ erscheinen, ist aber nichts weiter als ein Trick, um marode Objekte profitabel zu machen – auf dem Rücken der Stadtgesellschaft.
Die politische Verzahnung: Mike Josef und die Investoren
Und warum kann Frau Weber weiterhin ihr fragwürdiges Geschäftsmodell betreiben? Der Grund liegt auf der Hand: Oberbürgermeister Mike Josef, Frontmann der Frankfurter SPD, hat selbst eine enge Verbindung zur Immobilienwirtschaft. Dass Frau Weber nicht entlassen wird, dürfte weniger mit ihren Kompetenzen, sondern vielmehr mit politischer Kalkulation zu tun haben. Josef, dessen Aufstieg ohne die Unterstützung einflussreicher Investoren kaum denkbar gewesen wäre, hat allen Grund, Frau Weber zu schützen. Ihre Politik spielt direkt in die Hände der Immobilienbranche, die ihm offenbar wohlgesonnen ist.
Der Preis: Die Frankfurter Steuerzahler
Was bleibt, ist die schmerzhafte Wahrheit: Während Investoren Gewinne einstreichen, wird die Stadtgesellschaft betrogen. Die Steuerzahler finanzieren ein System, das als „sozial“ etikettiert wird, in Wirklichkeit aber die Vermögenselite bedient. Das ist Mike Josefs Sozialpolitik: ein Etikettenschwindel, der weder den Schulen noch den Bürgern hilft, sondern nur einem: denjenigen, die leerstehende Hochhäuser besitzen und von absurden Mieten profitieren.
Frankfurt hat Besseres verdient. Statt einer Politik, die sich von der Immobilienwirtschaft diktieren lässt, braucht es echte Lösungen – für Schulen, für die Stadtfinanzen und für die Bürger. Doch davon ist man mit dieser von den Frankfurter Grünen etablierten SPD-geführten Stadtregierung Lichtjahre entfernt.“
hier geht’s zum Artikel in der FR:
https://www.fr.de/frankfurt/fast-jedes-achte-buero-in-frankfurt-steht-leer-93497035.html
Heimatboden Frankfurt – Feld statt Beton
