Informations- und Wissensbeschaffung

Im politischen Alltag und auch für die eigene Lebenserfahrung ist die Weiterbildung zur Selbstfindung mir wichtig geworden.
Im Berufsleben habe ich mich mehr mit Fachliteratur und den Erfahrungen der jeweiligen Experten beschäftigt.
Mir ist es wichtig, immer was anderes an Erfahrungswerten zu sammeln.
Ehrenamtliche Tätigkeiten geben ebenfalls einen tieferen EINBLICK in das Geschehen. Bücher sind mit die besten Quellen.
Dann gibt es Veranstaltungsorte wo man gerne hingeht, bei mir ist es das Haus am Dom. In 2025 war ich öfters im Gesundheitsamt und im Mehrgenerationshaus Gallus um mich weiterzubilden.
Grundlagen zur Beschaffung nachstehend:
Informations- und Wissensbeschaffung ist der systematische Prozess
des Findens, Erfassens, Speicherns, Teilens und Anwendens von Daten und Know-how, wobei Informationsmanagement sich auf strukturierte Daten (Texte, Dokumente) konzentriert, während Wissensmanagement tiefer geht und implizites, erfahrungsbasiertes Wissen (Intuition, Fähigkeiten) einbezieht, um Entscheidungen zu verbessern, Innovationen zu fördern und die Effizienz zu steigern.
Der Prozess umfasst Schritte wie Identifikation, Dokumentation, Speicherung, Verteilung und Anwendung von Wissen, oft unterstützt durch Tools wie Wissensdatenbanken und die Förderung von Erfahrungsaustausch.
Unterschied zwischen Information und Wissen
- Daten: Reine Fakten, Zahlen.
- Information: Daten, die in einen Zusammenhang gestellt und interpretiert werden.
- Wissen: Informationen, die mit Erfahrung, Kontext und Bewertung verknüpft sind und handlungsleitend wirken.
Arten von Wissen
- Explizites Wissen: Formelles, leicht dokumentierbares Wissen (Handbücher, Datenbanken).
- Implizites Wissen: Persönliches Erfahrungswissen, Intuition, schwer zu formalisieren (Mentoring, Erfahrungsaustausch).
- Individuelles Wissen: Persönliche Fähigkeiten und Erfahrungen einzelner Mitarbeiter.
- Externes Wissen: Wissen von außerhalb des Unternehmens (Marktforschung, Wettbewerberinformationen).
Kernprozesse des Wissensmanagements
- Identifikation & Erfassung: Relevantes Wissen (explizit & implizit) finden und dokumentieren.
- Speicherung & Organisation: Wissen zugänglich speichern (z.B. in Wissensmanagementsystemen, Datenbanken).
- Verteilung & Teilen: Wissen an die richtigen Personen weitergeben (Wissensdatenbanken, Foren).
- Anwendung & Nutzung: Wissen zur Problemlösung und Entscheidungsfindung einsetzen.
- Bewahrung & Entwicklung: Wissen erhalten und neue Fähigkeiten fördern (Weiterbildung, Mentoring).
Ziele
- Wissenslücken schließen.
- Effizienz steigern.
- Innovation fördern.
- Know-how sichern, auch bei Mitarbeiterwechsel.

