Grüne Wohnzimmer in Frankfurt…
Ich habe schon einige an unterschiedlichsten Stellen besucht in Frankfurt und ich konnte nichts gravierendes feststellen! Für mich reine Geldverschwendung.
Hier ein bemerkenswerter Beitrag vom Heimatboden:
Die Ablehnung der sogenannten „Grünen Zimmer“ durch den Ortsbeirat 15 in Nieder-Eschbach ist ein kleiner, aber erfreulich klarer Lichtblick in der ansonsten so grün verbrämten Betonrealität Frankfurts. Endlich hat ein Gremium den Mut, diesen extrem teuren Symbol-Nonsens beim Namen zu nennen: mobile Pflanzenwände für 67.000 Euro das Stück – insgesamt bereits über 1,5 Millionen Euro für 23 Exemplare verschleudert, plus jährlich 2.100 Euro Pflege pro Wand. Dazu Transport, Bewässerung, Wartung – ein absurder, ressourcenfressender Zirkus, der als Klimaschutz verkauft wird.
Das ist geistig irrlichternd auf höchstem Niveau: Man stellt transportable Grünattrappen in die Stadt, als wären sie ein ernsthafter Ersatz für echte Natur, echte Bäume, echte Böden. In Nieder-Eschbach, das ohnehin „mitten im Grünen“ liegt, braucht niemand diese rollenden Alibi-Pflanzenkübel. Das Geld fehlt derweil an anderer Stelle bitter: kaputte Turnhallen, Schulen, in die es hineinregnet. Prioritäten? Fehlanzeige.
Und genau hier zeigt sich die ganze Heuchelei der rot-grünen Römer-Politik unter Mike Josef und Co. Während man mit viel Tamtam über Klimawände und „grüne Zimmer“ diskutiert, wird gleichzeitig in unverschämter Manier weiter Beton über die Landschaft gekippt. Das prominenteste Beispiel: die jahrelang verfolgte „Josefstadt“-Planung – ein Monsterprojekt, das ursprünglich bis zu 550–560 Hektar wertvolles Ackerland, Naherholungsfläche und fruchtbaren Lößboden zwischen A5, Praunheim, Riedberg und den Nachbargemeinden unter Beton und Asphalt begraben sollte. Für 12.000 Wohnungen, später heruntergerechnet, aber immer noch gigantisch.
Selbst nach Schrumpfung und Teileinstellung (westlich der A5 scheint vom Tisch) bleibt der Geist: Man opfert Hunderte Hektar echte, atembare, CO₂-bindende Landschaft, während man in der Innenstadt mit Steuergeld teure, pflegeintensive Mini-Grün-Showbühnen aufstellt. Das ist kein Klimaschutz – das ist Greenwashing vom Feinsten, kombiniert mit rücksichtslosem Flächenfraß.
Die rot-grüne Koalition predigt Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit, zerstört aber parallel echte Ökosysteme und versiegelt Böden, die für die Artenvielfalt, die Grundwasserneubildung und die regionale Ernährungssicherheit unverzichtbar sind. In Zeiten, in denen jeder Quadratmeter unversiegelter Boden Gold wert sein sollte, ist diese Doppelmoral nicht nur teuer – sie ist unverantwortlich und zynisch.
Respekt an den Ortsbeirat 15 und vor allem an die BFF/CDU-Mehrheit, die den Unsinn gestoppt hat. Möge das ein Signal sein: Weg mit den Grün-Kulissen, hin zu echter Prioritätensetzung. Und weg mit den Megaprojekten à la Josefstadt, die Frankfurt nicht braucht – sondern nur noch mehr Verkehr, mehr Versiegelung und weniger echte Natur.
