ÖPNV – Öffentlicher Nahverkehr
Der öffentliche Nahverkehr ist sehr wichtig für jede Stadt.
Um so attraktiver dieser ist, wird er auch gerne genutzt.
In Frankfurt am Main ist viel an Vorhaben, Sanierungen, Personalmangel liegen geblieben, dadurch ist die Meinung allgemein nicht positiv.
Ja, der ÖPNV in Frankfurt (RMV-Gebiet) wird oft als teuer und unzuverlässig wahrgenommen, was durch aktuelle Studien und Berichte gestützt wird: Frankfurt gehört zu den Städten mit den höchsten Ticketpreisen, während Pünktlichkeitsanalysen (z.B. vom ADAC) dem S-Bahn- und U-Bahn-Verkehr häufig schlechte Bewertungen bescheinigen, was auf eine Mischung aus Bauarbeiten, viel Verkehr (Fern- und Güterverkehr), Personalmangel und gestiegenen Kosten zurückzuführen ist.
Man kann es auch anders ausdrücken, man hat hier zu wenig in den letzten 50 Jahren investiert!
Probleme beim Preis:
- Hohe Kosten: Das Rhein-Main-Gebiet zählt zu den teuersten in Deutschland, was auch durch Preissteigerungen (z.B. beim Deutschlandticket) bestätigt wird.
- Leistung vs. Preis: Viele empfinden das Preis-Leistungs-Verhältnis als ungünstig, wie Verkehrsexperten des VCD schon vor einigen Jahren bemängelten.
Probleme bei der Zuverlässigkeit:
- Schlechte Pünktlichkeit: Laut ADAC-Checks schneidet Frankfurt bei der Pünktlichkeit schlechter ab, gerade bei S-Bahnen.
- Mischverkehr: S-Bahnen teilen sich oft Gleise mit Fern- und Güterverkehr, was zu Verspätungen führt.
- Baustellen & Modernisierung: Ausbau und Modernisierung des Netzes führen zu Störungen.
- Personalmangel: Auch Personalengpässe (z.B. hoher Krankenstand) tragen zu Ausfällen bei.
- Notfahrpläne: In der U-Bahn gibt es ausgedünnte Notfahrpläne, um Stabilität zu erreichen, was aber auch zu überfüllten Zügen führt.
Zusammenfassend: Die Kritik an teuren Preisen und mangelnder Zuverlässigkeit im Frankfurter ÖPNV ist weit verbreitet und wird durch Daten gestützt; es gibt aber auch Anzeichen für Verbesserungen oder geplante Maßnahmen, die jedoch Zeit benötigen.
Kostenentwicklung (2026)
- Preiserhöhung: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat die Tarife zum 1. Januar 2026 um durchschnittlich 4,75 % angehoben.
Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- Infrastrukturprobleme: Überlastete Schienenwege und umfangreiche Bauarbeiten führen weiterhin zu Zugausfällen und geänderten Abfahrtszeiten.
- Statistik: Berichte Ende 2025 bestätigten, dass der S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet noch unzuverlässiger geworden ist. Kritiker und Verbände wie der ADAC bemängeln oft, dass die offiziellen Pünktlichkeitsquoten nicht der Realität der Fahrgäste entsprechen.
Für aktuelle Störungen können Sie die Verkehrsmeldungen des RMV einsehen.
So einen Anreiz in Frankfurt wünsche ich mir schon lange, warum weil wir Altersarmut haben...
Ja, Senioren ab 65 Jahren, auch aus der EU, dürfen in Budapest und ganz Ungarn die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Straßenbahn, Metro, Regionalzüge) kostenfrei nutzen; ein gültiger EU-Personalausweis oder Reisepass genügt, um dies bei Kontrollen zu belegen. Für IC-Züge ist eine kostenpflichtige Reservierung erforderlich.

