Steht die neue Stadtregierung schon fest?
Vorweg: Nein zur Josefstadt!
Die Studie „Doomed to grow? German municipalities in the stranglehold of a growth logic – a policy analysis of barriers to a circular urban transformation“ des Wuppertal Instituts (veröffentlicht Ende 2025 in Frontiers in Sustainability) liefert eine nüchterne, teils schonungslose Analyse: Deutsche Kommunen sind strukturell in eine Wachstumsfalle geraten – und das trotz aller Sonntagsreden über Nachhaltigkeit und Netto-Null-Flächenverbrauch bis 2050.
Kernbotschaft: Das kommunale Finanzierungssystem belohnt Flächenversiegelung statt sie zu bestrafen. Um Einnahmen aus Gewerbe- und Einkommenssteuer zu sichern, müssen Städte und Gemeinden fast zwangsläufig neue Wohn- und Gewerbegebiete ausweisen – auch wenn das dem Klimaschutz und der Bodenpolitik des Bundes diametral widerspricht. Der tägliche Verbrauch von 52 Hektar in Deutschland läuft also nicht trotz, sondern teilweise wegen dieser Anreizlogik weiter.
Besonders pikant: Selbst Wuppertal – eine der grünsten Großstädte Deutschlands mit über einem Drittel Grünanteil – schneidet in der relativen Flächenneuinanspruchnahme am schlechtesten ab (wenn auch als statistischer Ausreißer durch Großprojekte oder Gewerbeansiedlungen erklärt). Das unterstreicht den Widerspruch zwischen grünen Leitbildern und harter kommunaler Realität.
Lösungsansätze der Autor*innen (u. a. Bettina Bahn-Walkowiak und Oliver Wagner) klingen plausibel, bleiben aber politisch steinig:
• Konsequentes Flächenrecycling, Urban Mining und Umnutzung von Bestandsgebäuden sowie Leerständen statt „grüne Wiese“.
• Vor allem aber: eine grundlegende Reform des kommunalen Finanzausgleichs, damit Nachhaltigkeit nicht länger finanziell bestraft wird.
Ohne diesen Hebel bleiben zirkuläre Stadtentwicklung und Schwammstadt-Konzepte wohl weiterhin nette Visionen – „Doomed to grow?“ fragt provokant, ob Kommunen zum Wachstum verdammt sind. Die Antwort der Studie lautet: Solange die Spielregeln so bleiben, ja – zumindest sehr wahrscheinlich.
Kurz gesagt: Die Studie ist kein Aufruf zum sofortigen Systemumsturz, aber ein sehr klarer Weckruf: Ohne Änderung der fiskalischen Anreize wird aus dem 2050-Ziel „Netto-Null“ schnell „Doomed to fail“.
Hier gehts zur Studie:
https://www.frontiersin.org/…/frsus.2025.1664706/full

Trabantenstadt neben der Nordweststadt. Neuer sozialer Hotspot wird kommen!
Wir Gegner werden immer schlauer, weil wir uns informieren und andere informieren, warum eine totale Versiegelung schädlich ist für unser Leben hier in Frankfurt.
Argumente prallen an der Stadtregierung ab und man ignoriert es und damit ist es für sie gut.
Bei der CDU habe ich das Gefühl man hofiert unseren OB Mike Josef im Vorfeld der Kommunalwahl, um danach eine gemeinsame Stadtregierung zu bilden. Das heißt man regiert von oben nach unten durch. Bundesregierung, Landesregierung und Stadtregierung.
Wollen Sie das wirklich?
Bisher hat die sogenannte GroKo als Zweckbündnis der Macht noch nie gut getan!
Warum erwähnte ich schon jetzt die These: steht die Stadtregierung schon fest?
Weil bezahlte Umfrage dieses schon jetzt vorhersagen. Und so laufen Wahlen, man kann es auch Manipulation nennen! Hier der Berichthttps://frankfurt.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_101133570/forsa-umfrage-linke-und-afd-legen-stark-zu-in-frankfurt.html
Auszug :
Wie wählt Frankfurt? Eine Umfrage zur Kommunalwahl zeigt, wer in der Gunst der Wähler vorne stehen dürfte.
Die CDU steht vier Wochen vor der Kommunalwahl in Frankfurt an der Spitze der Wählergunst. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Mit 24 Prozent würde die CDU demnach vor der SPD (20 Prozent) und den Grünen (19 Prozent) landen. Für die Grünen wäre dies ein deutlicher Abstieg, nachdem sie bei der letzten Kommunalwahl 2021 mit 24,6 Prozent noch stärkste Kraft im Frankfurter Römer geworden waren. Die CDU hatte damals 21,9 Prozent erreicht, die SPD 17,0 Prozent.

FREIE WÄHLER FRANKFURT ERWÄHNT MAN ÜBERHAUPT NICHT!
Auf der Ehrentribüne beim Klaa Pariser Umzug wurden u.a. auch alle anwesenden Ortsbeiratsmitglieder OBR 8 erwähnt, mein Name nicht. Ich kann damit gut leben, da die Nennung bestimmt keine Stimme gibt. So läuft das Spiel!
