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Karlheinz Grabmann

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Allgemein

Wo ist die Idee der essbaren Stadt geblieben?

Eigentlich hatte man vor, überall etwas an essbaren Pflanzen und Bäumen wo möglich umzusetzen! An Straßenränder wo jetzt Grünpflanzen sind, auch mit essbaren zu beleben. Nicht nur grüne Bäume, sondern auch Apfel, Birnen, Kirchen etc.

Ich gehe einmal die Woche mit meinem SpazierTreff am Martin Luther King Park, Nordweststadt vorbei, leider nichts essbares!

Oder eine andere Idee: auf jedem Spielplatz essbare Pflanzen!

Wenn man an den Kassen steht und die Menschen Obst kaufen, wissen manche Verkäufer:innen nicht was das für ein Obst ist. Mehr Wissen über die Natur schadet nicht.

Im Schwimmbad Nieder Eschbach gibt/gab es viele Brombeersträucher, die verhinderten sogar das Jugendliche über den Zaum klettern. Es hat Spaß gemacht sich hier einige dieser guten und gesunden Früchte beim Schwimmbadbesuch zu nehmen. So kam man auch in zusätzliche Bewegung und lag nicht nur faul rum.

Die Idee der „Essbaren Stadt“ hat sich zu einem lebendigen Trend in der nachhaltigen Stadtentwicklung entwickelt, der über das einfache Gärtnern hinausgeht: Statt nur ein Nischenprojekt zu sein, wird er zu einem festen Bestandteil der kommunalen Grünflächengestaltung, der Bürgerbeteiligung, Bildung und Biodiversität fördert, wie die Pioniere Andernach und Kassel zeigen, mit Aktionen wie Gemeinschaftsgärten, Essbaren Beeten an öffentlichen Orten und der Integration in EU-Netzwerke. 

Was ist daraus geworden?

  • Verbreitung und Vorreiter: Städte wie Andernach, Kassel, Düsseldorf und Bingen haben das Konzept erfolgreich umgesetzt, indem sie öffentliche Flächen (z.B. entlang von Stadtmauern) mit Obst, Gemüse und Kräutern bepflanzen, die von Bürgern geerntet werden dürfen.
  • Mehr als nur Essen: Der Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Ansatz:
    • Soziale Integration: Gemeinschaftsgärten und Projekte schaffen Begegnungsorte für verschiedene Bevölkerungsgruppen und fördern den Austausch.
    • Bildung: Bürger lernen beim Gärtnern etwas über Lebensmittelproduktion, Natur und Biodiversität.
    • Nachhaltigkeit: Reduzierung von Transportwegen, Förderung lokaler Ernährung und ökologischer Anbau (ohne Chemie).
  • Interkonnektivität: Initiativen wie „Mundraub.org“ verbinden Kommunen mit Bürgern über Online-Karten öffentlicher Obstbäume und fördern gemeinsame Pflegeaktionen.
  • Wissenschaftliche Verankerung: Forschungsprojekte untersuchen die Auswirkungen essbarer Städte auf die Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit.
  • Integration in die Stadtplanung: Das Konzept wird zunehmend als multifunktionales Instrument zur Gestaltung von Grünflächen gesehen, das ökologischen Nutzen und soziale Teilhabe verbindet. 

Kernpunkte des Erfolgs:

  • Kombination von „Top-Down“ und „Bottom-Up“: Städtische Unterstützung trifft auf Bürgerengagement und Initiativen.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Es geht um die Rückverbindung von Mensch und Natur, um die Aufwertung des öffentlichen Raums und um informelles Lernen. 

Die Idee hat sich also nicht nur gehalten, sondern ist zu einem vielseitigen Modell für eine nachhaltigere und lebenswertere Stadt geworden.  Leider nicht in Frankfurt oder…

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So ist es aktuell in Frankfurt, eher ein ehrenamtliches als städtisches Konzept.

„Essbare Stadt Frankfurt“ (Edible City Frankfurt) ist eine Bewegung, die durch Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten, angeführt von Initiativen wie den GemüseheldInnen Frankfurt, essbare Pflanzen in Parks, auf Grünstreifen und in Vorgärten integriert, um die Lebensmittelversorgung nachhaltiger zu gestalten, Klimawandelfolgen zu mildern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Es geht darum, Lebensmittel direkt vor der Haustür anzubauen, Transportwege zu verkürzen und den Menschen die Wertigkeit von Nahrung näherzubringen, oft durch Permakultur-Prinzipien. Projekte wie die Frankfurter Stadtfarm sind Teil dieser Vision, die Stadt grüner, sozialer und unabhängiger von Lebensmittelimporten zu machen. 

Kerngedanken und Ziele:

  • Selbstversorgung & Ernährungssouveränität: Bürger sollen eigene Lebensmittel anbauen und ernten können.
  • Klimaschutz: Reduzierung von Transportwegen und Förderung lokaler Kreisläufe.
  • Gemeinschaft & Begegnung: Schaffung von Treffpunkten für soziale Interaktion und gemeinsames Gärtnern.
  • Bildung: Vermittlung von Wissen über Anbau und Wert von Lebensmitteln durch Seminare.
  • Biodiversität: Schaffung von Lebensräumen für Tiere, z. B. durch Bienenteams. 

Wichtige Akteure:

  • GemüseheldInnen Frankfurt: Eine zentrale Initiative, die Gärten anlegt und die Bewegung koordiniert.
  • Frankfurter Stadtfarm: Ein zentrales Areal für Urban Farming in Sachsenhausen.
  • Palmengarten Frankfurt: Veranstaltet urbane Gartenbau-Projekte und Ausstellungen. 

Wie Sie mitmachen können:

  • Anbau in der Nähe: Suchen Sie nach Gemeinschaftsgärten oder legen Sie selbst etwas an.
  • Aktiv werden: Engagieren Sie sich bei den GemüseheldInnen oder anderen lokalen Projekten.
  • Lernen: Besuchen Sie Seminare und Veranstaltungen zum Thema Urban Gardening. 
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  • GemüseheldInnen FrankfurtÜber uns. Eine regionale Landwirtschaft, die lange Wege vermeidet, biologisch arbeitet, Humus aufbaut und die Bürger*innen mit fri…GemüseheldInnen Frankfurt

Ich denke es lohnt sich hier nochmals in das Thema einzusteigen und die Möglichkeiten zur Umsetzung zu suchen und zu verwirklichen!

Hier sind ALLE gefragt!

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60439 Frankfurt am Main
Telefon: 069-579654
Mobil: 01749019715
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