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Stadtpolitik

Die FOCUS-online-Debatte

Frankfurt lässt Kühlschränke abwracken – Leser kritisieren Steuerverschwendung

Fabienne Rzitiki 03.02.2026 Focus online https://www.focus.de/die-debatte/68-000-haushalte-frankfurt-laesst-kuehlschraenke-abwracken-leser-kritisieren-steuerverschwendung_ec0e9356-b51c-4be2-b99d-a68d37aaf086.html

Hier ein Auszug zum Einstieg ins Thema:

Frankfurt verschenkt neue Kühlschränke und Waschmaschinen an rund 68.000 Haushalte. Die Leserreaktionen dazu fallen überwiegend kritisch aus. Sie spiegeln ein grundsätzliches Unbehagen gegenüber Umverteilung und klimapolitischen Maßnahmen.

  • Der vollständige Artikel auf den sich die folgende Kommentar-Analyse bezieht, ist hier verfügbar: Frankfurt verschenkt nagelneue Kühlschränke und Waschmaschinen – fürs Klima

Die Entscheidung der Stadt Frankfurt, einkommensschwachen Haushalten neue Haushaltsgeräte zu schenken, hat eine intensive Leserdebatte ausgelöst. Die Kommentare kreisen um soziale Gerechtigkeit, Haushaltsdisziplin, Klimaschutz und die Rolle des Staates. Während sehr wenige User die Maßnahme als notwendige Entlastung werten, dominiert Skepsis. Viele Leser stellen Sinn, Finanzierung und Wirkung der Aktion infrage. 

Verteilung der Lesermeinungen

Kritik an Sozialpolitik und Umverteilung 53%

Kritik an Kosten und Finanzierung 14%

Skepsis gegenüber Nutzung und Weiterverkauf 9%

Kritik an Klimaschutz und Energieeffizienz 8%

Zustimmung zur sozialen Klimaschutzaktion 2%

Sonstiges 14%

Grafik: FOCUS online

Ich empfinde Subventionen immer als ungerecht!

Auch diese Aktion kurz vor einer Kommunalwahl erst recht!

Hier die Bilanz des Sauberkeitsbotschafter von Frankfurt:https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/stadtleben-2/Initiative-Cleanffm-Frankfurter-Sauberkeitsbotschafter-ziehen-Jahresbilanz-45170.html

Nicht ALLE sehen es so. hier die kritischen Äußerungen der Bürgerinitiative Heimatoden Frankfurt:

Bei solchen PR-lastigen Artikeln genau hinschauen – und hier stinkt es gewaltig.

Hier wird unter dem Deckmantel von „Klimaschutz“ und „CO₂-Einsparung“ eine hochproblematische Praxis schön geredet – und ausgerechnet die Frankfurter Grünen unter Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez feiern sich dafür.

Müllverbrennung ist keine regenerative Energie. Punkt. Sie ist weder erneuerbar noch nachhaltig im eigentlichen Sinne. Der Abfall, der hier verbrannt wird, entsteht aus Ressourcenverbrauch, Produktion und Konsum – meist aus endlichen Rohstoffen. Jede Tonne Restmüll, die im MHKW Nordweststadt landet, setzt bei der Verbrennung CO₂ frei, und zwar direkt und unmittelbar. Die sogenannte „Ersparnis“ von 135.000 Tonnen CO₂ pro Jahr (laut Mainova) ist lediglich eine Vermeidungsrechnung im Vergleich zur Verbrennung von Erdgas oder Kohle – sie ignoriert aber die tatsächlichen Emissionen aus dem Müll selbst. Biomasse aus der grünen Tonne mag teilweise biogen sein, doch beim Restmüll stammt ein erheblicher Anteil aus fossilen Produkten (Plastik, Verpackungen etc.). Die Netto-CO₂-Bilanz ist daher alles andere als rosig, und langfristig – bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien im Strommix – kann die Müllverbrennung sogar negativ zur Klimabilanz beitragen, wie Studien des Umweltbundesamts seit Jahren warnen.

Die Zahlen im Artikel sprechen eine klare Sprache: Die Fernwärme-Einspeisung brach von 578 GWh (2021) auf 459 GWh (2024) ein, der Netto-Strom fiel von ~295 GWh auf nur noch 211 GWh. Selbst der leichte Anstieg 2025 ändert nichts an der Tatsache, dass die „Ausbeute schwankt“ – euphemistisch formuliert für: Die Anlagen laufen nicht mehr voll aus, die Energieproduktion schrumpft. Und trotzdem wird das als Erfolg verkauft? Die Prognose bis 2030 verspricht bloß „Stabilität mit Schwankungen“ – also Stillstand auf niedrigem Niveau.

Statt endlich konsequent auf Müllvermeidung zu setzen – das wäre der einzig wirklich grüne Weg –, hält Frankfurt an der Verbrennung fest und akquiriert sogar zusätzlichen Müll aus der Region und Gewerbe, um die Anlagen auszulasten. Das MHKW Nordweststadt hat eine Kapazität von über 500.000 Tonnen pro Jahr, und es gab jüngst Bestrebungen, diese noch zu erhöhen. Die Grünen, die sich sonst als Vorreiter von Kreislaufwirtschaft und Zero Waste inszenieren, betreiben hier eine Politik der Verbrennungsabhängigkeit. Zapf-Rodriguez wird mit dem Satz zitiert, die energetische Verwertung trage „erheblich zum Klimaschutz bei“ – eine dreiste Verdrehung. Wer Müll importiert, um ihn zu verbrennen, statt ihn erst gar nicht entstehen zu lassen, der sabotiert echte Dekarbonisierung.

Die Frankfurter Grünen unter ihrer Führung opfern hier Glaubwürdigkeit auf dem Altar kurzfristiger Energiebilanzen und Fernwärmeversorgung. Statt massiv in Vermeidung, Wiederverwendung, Reparaturkultur und höhere Recyclingquoten zu investieren (Frankfurt hinkt da hinterher), klammern sie sich an eine Technologie aus den 1960er-Jahren, die CO₂ freisetzt und Ressourcen vernichtet. Das ist kein Klimaschutz – das ist Klimaschutz-Simulation mit fossilem Beigeschmack.

Kurz gesagt: Weniger heiße Luft aus dem Schornstein und mehr kalte Wahrheit bitte. Die Grünen in Frankfurt müssen sich entscheiden: Wollen sie ernsthaft Klimaschutz betreiben oder weiterhin die Müllverbrennungs-Lobby bedienen? Die schwankenden Zahlen und die fehlende Transparenz zur Wirtschaftlichkeit zeigen: Dieses Konzept hat ausgedient. Zeit für einen echten Paradigmenwechsel – weg von der Verbrennung, hin zur Vermeidung. Alles andere ist Greenwashing.

https://www.fnp.de/…/frankfurts-abfallkraftwerke-sparen…

Der zentrale Satz im Text der Frankfurter Rundschau lautet: „Spricht er heute mit Menschen auf der Straße, bekommt er oft ‚super Feedbacks – die Leute sagen: So sauber in Frankfurt!‘“ – zugeschrieben dem 75-jährigen Sauberkeitsbotschafter Manfred Schulz von #Cleanffm.

Das ist nicht nur geschönt, das ist eine dreiste Verdrehung der Realität. Frankfurt ist nicht „so sauber“, und die Bürger sagen das auch ganz sicher nicht „oft“ auf der Straße. Im Gegenteil: Die Stadt kämpft seit Jahren mit einem massiven Imageproblem in Sachen Dreck, und das hat sich bis Anfang 2026 keineswegs gebessert – eher im Gegenteil.

Schauen wir uns die Fakten an, die selbst aus offiziellen und medialen Quellen der letzten Monate und Jahre hervorgehen:

• In der jüngsten städtischen Umfrage „Leben in der Stadt“ rangiert mangelnde Sauberkeit konstant auf Platz 2 der drängendsten Probleme – direkt hinter dem ewigem Dauerthema Mieten. Der Abstand zu Kriminalität, Drogen und Bahnhofsviertel ist gering oder gar nicht mehr vorhanden (FAZ, Anfang 2026).

• Besonders hart fällt das Urteil der Frankfurter über die Innenstadt aus: Knapp ein Drittel ist „sehr unzufrieden“ mit der Sauberkeit auf Plätzen, Straßen und in Grünanlagen – und sieht darin einen direkten Schaden für die Attraktivität der Stadt (FAZ, September 2025).

• Die Stadt selbst sieht sich genötigt, ab Oktober 2025 die Bußgelder für Vermüllung drastisch zu erhöhen (z. B. von 70 auf 300 Euro für manche Verstöße) und mehr Kontrollen anzukündigen – ein klares Eingeständnis, dass die Lage alles andere als unter Kontrolle ist (offizielle Stadt-Meldung, September 2025).

• Selbst in der U-Bahn und an Bahnhöfen ist es regelmäßig so dreckig, dass Sonntagmorgens die Hinterlassenschaften der Samstagnacht noch überall liegen – und die Täter bleiben oft straffrei (FNP, November 2025).

Die Behauptung, die Leute würden „super Feedbacks“ geben und Frankfurt als „so sauber“ loben, ist vor diesem Hintergrund blanker Hohn. Das mag in den ausgewählten Gesprächen der grün gekleideten Botschafter vorkommen – höflich-nachsichtig gegenüber den netten Leuten im grünen Shirt –, aber es spiegelt nicht die breite Stimmung wider.

Die Kampagne #Cleanffm leistet sicher wertvolle Aufklärungsarbeit und sensibilisiert durch direkte Ansprache, das soll nicht kleingeredet werden. Aber sie kaschiert nicht die bittere Wahrheit:

Frankfurt ist in den Augen der allermeisten Bewohner dreckiger denn je, besonders zentral und in hochfrequentierten Bereichen.

Und dann noch der Hammer: FES-Geschäftsführer Scheffler zitiert im selben Artikel „eine Studie“, wonach Frankfurt die sauberste Stadt Deutschlands sei. Welche Studie? Kein Beleg, kein Name, kein Jahr. In seriösen Rankings der letzten Zeit taucht Frankfurt in Sachen Stadtsauberkeit nirgends an der Spitze auf – weder bei Feinstaub/Luft, noch bei wahrgenommener Sauberkeit.

Stattdessen findet man die Stadt eher in Kontexten wie „lebenswert trotz Problemen“ oder „grüne Initiativen trotz Dreck“.

Das Ganze riecht nach klassischer Selbstlob-PR: Man zählt die geführten Gespräche (fast 10.000 – Respekt für den Einsatz!), verteilt Taschenaschenbecher und schickt KI-Kameras los, um Hotspots zu überwachen – und präsentiert das dann als Beweis für eine saubere Stadt. Dabei ist es genau umgekehrt: Der massive Aufwand zeigt, wie groß das Problem tatsächlich ist.

Frankfurt ist keine saubere Metropole. Punkt.

Wer das Gegenteil behauptet, während Tausende Bürger in Umfragen und Alltagserfahrungen das pure Gegenteil melden, betreibt Schönfärberei auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Die #Cleanffm-Botschafter verdienen Respekt für ihre Arbeit – aber nicht für die Illusion, die manche Medien und Amtsträger ihnen in den Mund legen.

Wenn die Stadt wirklich sauberer werden will, hilft kein schöngeredetes „super Feedback“, sondern harte Fakten, mehr Mülleimer, konsequente Strafen und vor allem: Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern, die den Dreck jeden Tag sehen.

https://www.fr.de/…/gespraeche-in-gruen-alle-zusammen…

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