Mehr Lebensfreude fördern. Achtsam sein…
In den letzten Tagen habe ich etwas gesehen, was ich nicht für möglich gehalten habe, bei dem Menschen den ich schon längere Zeit kenne/kannte. Das er Probleme hatte, wusste man. Den Hintergrund kannte ich auch.
Wir waren immer freundlich und hilfsbereit zueinander. Nur jeder hatte sein eigenes Zuhause.
So könnte man den Allgemeinzustand bezeichnen. Ihm wurde auch stetig professionelle Hilfe gegeben und dennoch hat sie nichts genutzt. Viel zu früh ist er verstorben!
Er war auch noch ein Messie!
Dies hat mich sehr betroffen gemacht, daß ein Mensch so menschenunwürdig leben kann!
Am Abend habe ich mich mit der Teamleitung Onur Tekinalp von AfH Agentur für Haushaltshilfe getroffen. Ich habe ihn gefragt, ob so was in seinem Aufgabengebiet vorkommt. JA, war die Antwort und das leider schon oft häufig in jungen Jahren. Bei einer Agentur für Haushaltshilfe denkt man eher an Krankheiten und an ältere Menschen die Hilfe brauche.
Gibt es kostenlose Hilfe? Geht so etwas? Ja! Bei der AfH, der Nr. 1 in Deutschland schon. https://www.agentur-fuer-haushaltshilfe.de/
Bei meinen Wahleinsätzen möchte ich mit konkreten Hilfsangebote hier in Frankfurt die Menschen so weit es mir möglich ist, unterstützen. Frankfurt bietet viel, aber man kennt die Möglichkeiten nicht immer oder ist auch nicht aktuell.
Auch Messis kann geholfen werden.
Das Messie-Syndrom (oder Messie-Syndrom) ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die mit starkem Horten von Gegenständen, Unfähigkeit zur Trennung und oft sozialem Rückzug einhergeht. Hilfe erfordert Geduld, Verständnis und oft professionelle Unterstützung.
Hier sind die wichtigsten Wege, wie man Messies entdecken und ihnen helfen kann:
1. Wie man ein Messie-Syndrom erkennt
- Anzeichen im Wohnbereich: Es entstehen „chaotische Türme“ aus Zeitungen, Kleidung oder Müll. Wege in der Wohnung werden zugestellt, Müll wird nicht entsorgt, und der Wohnraum verwandelt sich in ein Labyrinth.
- Trennungsschmerz: Die betroffene Person leidet stark unter dem Gedanken, Dinge wegzuwerfen, selbst wenn diese wertlos sind.
- Sozialer Rückzug: Besuche werden vermieden (oft aus Scham), soziale Kontakte brechen ab.
- Verlust des Überblicks: Betroffene verlieren die Kontrolle über ihre Haushaltsführung und Finanzen.
2. Wie man einem Messie helfen kann
- Keinesfalls ungefragt aufräumen: Das plötzliche Wegwerfen von Gegenständen gegen den Willen des Betroffenen ist ein Vertrauensbruch und löst Panik aus.
- Einfühlsame Kommunikation: Sprechen Sie die Person offen, aber liebevoll auf Ihre Bedenken und Sorgen an.
- Vertrauensbasis schaffen: Die Betroffenen müssen in den Prozess eingebunden werden und selbst zustimmen, was wegkommt.
- Professionelle Hilfe suchen:
- Messie-Hilfetelefon: Das bundesweite Hilfe-Telefon bietet Unterstützung (089-550 64 890).
- Mobile Hilfeteams: Diese Teams helfen beim Aufräumen und Sortieren, ohne zu überfordern.
- Therapie: Eine Psychotherapie ist oft notwendig, um die Ursachen (z.B. Verlustängste) zu behandeln.
- Abgrenzung für Angehörige: Es ist wichtig, sich als Angehöriger abzugrenzen, um nicht selbst in den Sog des Chaos gezogen zu werden.
3. Was tun bei Mietverhältnissen?
- Abmahnung: Vermieter sollten das Verhalten schriftlich abmahnen und Fristen zur Reinigung setzen.
- Hilfe anbieten: Vor einer Kündigung kann das Angebot von Unterstützung (Sozialdienst) helfen, den Zustand zu verbessern.
Wichtiger Hinweis: Das Messie-Syndrom ist oft mit Scham besetzt. Die Rückfallquote wird als hoch eingeschätzt, da es sich um eine tiefliegende psychische Problematik handelt.
Viele junge und ältere Menschen sind einsam und hier helfen ebenfalls viele gute Angebote in Frankfurt. Ich bin in drei ehrenamtlichen Tätigkeiten unterwegs und weiß um das notwendige Engagement.
An zwei Tagen an einer Förderschule als Frühstückhelfer für Brotzeit.https://www.brotzeitfuerkinder.com/

Einmal die Woche beim SpazierTreff donnerstags um 10.30 Uhr für eine Stundehttps://frankfurter-plattform-55plus.de/angebot/fit-in-frankfurt-spaziertreff-in-der-nordweststadt/
Neujahrsempfang im Freien Martin Luther King Park

Oder im Einsatz als Klimalotse Frankfurt https://frankfurt.de/themen/gesundheit/gesundheitsfoerderung/kommunale-gesundheitsinitiativen-interkulturell/klimalotse

Präsentation im Stadtteilarbeitskreis Nordweststadt
Ich denke man ist hier auch als Kommunalpolitiker gefordert, die Vielfalt der Angebote den Menschen näher zu bringen. Wir profitieren alle davon. 2025 habe ich viele Veranstaltungen besucht und war hier auch aktiv in Workshops eingebunden. Vor allem während der verschiedenen Ausbildungen. Auch eine Konflikte Workshop-Serie habe ich genutzt. Konflikte kommen und gehen jeden Tag.
Achtsamkeit im Alltag bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Bewertung zu erleben, anstatt auf „Autopilot“ zu agieren. Einfache Übungen wie bewusstes Atmen, langsames Essen, achtsames Duschen oder kurzes Innehalten im Alltag reduzieren Stress, steigern das Wohlbefinden und fördern die Konzentration. Regelmäßigkeit hilft, Achtsamkeit als feste Gewohnheit zu verankern.
Es gilt auch auf unsere Menschen in unserer Umgebung zu achten!
