Geben und Nehmen: Engagement zur Hilfe und Selbsthilfe…

Am Mittwoch, den 25.02.2026, stand ich an meinem Wahlstand im Nordwestzentrum. Ein Passant fiel mir sofort auf, weshalb ich ihn direkt ansprach. Er erzählte mir eine Geschichte, wie sie nur das wahre Leben hervorbringt.
Der Mann wohnt in einem Mehrfamilienhaus mit anderen Senioren. Die Bewohner verfügen über so geringe Mittel, dass das Geld kaum für die nötigsten Dinge reicht. Sie schätzen lediglich die Sicherheit ihrer eigenen vier Wände. Er selbst bestreitet seinen Alltag mit weniger Geld als ein Bezieher von Bürgergeld.
Zuerst übersah ich seinen Handwagen, da er ihn bereits vor dem Fahrstuhl geparkt hatte. Auf dem Gefährt prangt ein Schild mit der Aufschrift: Betteln ist besser als falscher Stolz. Er bezeichnet sich als Philanthrop und definiert diesen Begriff als einen Menschenfreund mit freiwilligem Einsatz für die Allgemeinheit.
Mit dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ bittet er um Unterstützung.
Er betont , ausschließlich für den eigenen Bedarf zu sammeln. Er tut es auch für seine Mitbewohner.
Das Thema Altersarmut betrifft laut seiner Botschaft die gesamte Gesellschaft und erfordert gegenseitige Akzeptanz. Die Menschen am Riedberg kennen ihn bereits und unterstützen sein Vorhaben mit Sachspenden sowie Nahrungsmitteln.
Durch meine offene Art, erlebe ich solche Gespräche fast täglich.
Ein Bekannte (über 80 Jahre) von mir , hat mir vor einer halben Stunde auch eine sehr interessante Begebenheit von ihm selbst beschrieben. Ich hoffe ich kann später darüber berichten. Wahre Erlebnisse wie man sich gegenseitig Helfen kann, davon sollte die Öffentlichkeit erfahren.
