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Karlheinz Grabmann

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Ihr Ansprechpartner im Ortsbeirat 8
Stadtpolitik

Händeschütteln vom Oberbürgermeister, Zittern vorm Finanzamt: Das doppelte Spiel mit dem Frankfurter Ehrenamt

Die Überschriften könnten auch so lauten:

Zwischen Hitzeschutz und Steuerfalle: Warum Frankfurt seine wichtigsten Ehrenamtlichen im Stich lässt.

Der billige Reparaturbetrieb: Was der Staat nicht hinbekommt, schiebt er ins Ehrenamt.

Appell: am Ende dieses Beitrages gibt es noch eine sehr wichtige Information.

Jetzt kommt es noch dicker: Kahlschlag im Gallus geduldet?

Doch jetzt erreicht das taktische Spielchen der Politik eine neue Eskalationsstufe – und zwar direkt vor unserer Haustür im Gallus. Dem Mehrgenerationenhaus (MGH) „Kinder im Zentrum Gallus“ droht in exakt drei Monaten das plötzliche Aus, weil der Mietvertrag ausläuft. Betroffen sind rund 600 Nutzerinnen und Nutzer, 133 Mitarbeiter und auch meine eigene Ausbildungsstätte als Klimalotse.

Und seit heute können Sie diese Petition unterstützen. Der Anfang ist gemacht und schon über 500 Unterstützer haben unterschrieben. https://www.change.org/p/das-mehrgenerationenhaus-mgh-frankfurt-gallus-muss-bleiben?recruiter=1316766634&recruited_by_id=50c1de90-564c-11ee-97fa-cdc1117311cd&utm_source=share_petition&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_medium=copylink&share_id=vX9X6D4kTn

Frankfurt im Sommer: Die Hitze steht in den Straßen, und das Thermometer klettert unbarmherzig. Dass in den Frankfurter Kitas, Pflegeheimen und Quartieren das Schlimmste verhindert wird, verdanken wir Menschen, die unter der Devise „Hinschauen, ansprechen, Hilfe holen“ unermüdlich im Einsatz sind. Die Rede ist von den Klimalotsen und Initiativen wie den Fit-Buddies. Doch kurz vor dem Ende der Projekt-Förderungen geht meistens unter den Engagierten die nackte Angst um.

Das Dilemma:

Symbolischer Dank deckt keine Miete

Es ist ein vertrautes Bild: Wenn ein soziales Projekt glänzt, ist die Politik schnell mit warmen Worten zur Stelle. Auch Oberbürgermeister Mike Josef findet regelmäßig anerkennende Worte für das außergewöhnliche Engagement in unserer Stadt. Doch von warmer politischer Wertschätzung kann man im Supermarkt keine Lebensmittel kaufen.

Für viele ältere Frankfurterinnen und Frankfurter, die aufgrund ihres Alters keine Chance mehr auf dem regulären Arbeitsmarkt https://karlheinzgrabmann.com/haendeschuetteln-vom-oberbuergermeister-zittern-vorm-finanzamt-das-doppelte-spiel-mit-dem-frankfurter-ehrenamt/haben, ist die monatliche Aufwandsentschädigung kein „Taschengeld“. Sie ist eine bittere Notwendigkeit zur Lebensabsicherung geworden. Sie hält sie in Zeiten steigender Mieten und Energiepreise und enorm steigenden Lebenshaltungskosten für Lebensmittel gerade so über Wasser.

Die Förder-Sackgasse: Wissen ist kostenlos, die Umsetzung unbezahlbar

Das Absurde daran: Das Wissen ist da. Dank Fördergeldern wie dem GKV-Bündnis stellt das Frankfurter Gesundheitsamt Schulungen für die seit 2025 aktiven Klimalotsen kostenlos bereit. Doch sobald das Wissen in den Einrichtungen ankommt, prallt es gegen eine finanzielle Wand.

Hitzeschutz scheitert in Frankfurt an drei hausgemachten Problemen:

  • Verteilte Zuständigkeiten: Niemand fühlt sich für das Gesamtbudget verantwortlich.
  • Enorme Sanierungsstaus: Es fehlt das Geld für bauliche Veränderungen wie Außenbeschattungen.
  • Die Betriebskosten-Falle: Klimatisierung und zusätzliche Pflegekräfte im Sommer werden von den regulären Pflegesätzen nicht gedeckt.

Und während die Institutionen blockiert sind, läuft für die Ehrenamtlichen im Hintergrund die Uhr ab. Endet die Förderung, bricht ihre Existenzgrundlage weg.

Die finale Ungerechtigkeit: Wenn das Ehrenamt zur Steuerfalle wird.

Als wäre die Zitterpartie um das Projektende nicht schon genug, schlägt am Monatsende auch noch der Fiskus zu.

Hier müssen wir laut und deutlich sagen: Ehrenamt sollte nicht besteuert werden!

Wer sich als Fit-Buddy oder Klimalotse oder anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten über das normale Maß hinaus engagiert und die Freibeträge (840 € beim Ehrenamt, 3.000 € beim Übungsleiter im Jahr) überschreitet, wird bestraft.

Plötzlich fordert das Finanzamt Steuern auf Geld, das eigentlich als reine Anerkennung fließen sollte und de facto zum Überleben gebraucht wird. Es ist ein bürokratisches Monster, das ältere Menschen in die Steuerpflicht treibt und dazu führt, dass sich engagierte Bürger tief enttäuscht zurückziehen.

Der Staat spart durch diese Präventionsarbeit Millionen im Gesundheitssystem – und bittet genau diese Helfer zur Kasse. Das ist sozial ungerecht und politisch kurzsichtig.

Was sich in Frankfurt jetzt ändern muss:

Wir dürfen das Ehrenamt nicht länger als billigen Ausputzer für staatliche Lücken missbrauchen. Die Stadt Frankfurt muss handeln:

  1. Schnellere Verstetigung im Haushalt: Erfolgreiche Projekte wie die Klimalotsen und Fit-Buddies müssen endlich fest in den städtischen Haushaltsplan aufgenommen werden. Weg von der unsicheren Projektförderung, hin zu dauerhafter Finanzierung!
  2. Politischer Druck gegen die Steuerfalle: Frankfurt muss über das Land Hessen und den Städtetag Druck machen, damit kommunale Hitzeschutz- und Gesundheits-Ehrenämter komplett steuerfrei gestellt werden – insbesondere für Rentner und Menschen im Grundsicherungsbezug.

Schluss mit dem Klatschen und Händeschütteln. Hitzeschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und die Absicherung derer, die ihn tragen, eine Frage der sozialen Würde.

Es reicht. Werdet laut gegen die Ungerechtigkeit vor eurer Haustür! 📢

So könnt IHR jetzt aktiv werden und die Politik zum Handeln zwingen:

1️⃣ Markiert die Frankfurter Politiker, Stadträte oder Parteien aus eurem Wahlkreis direkt und fragt sie: „Was tun Sie konkret für die dauerhafte Absicherung von Projektförderungen wie: der Klimalotsen und Fit-Buddies?“ 2️⃣ Schreibt eurem lokalen Ortsbeirat eine kurze Mail und fordert die lückenlose Finanzierung des Hitzeschutzes in eurem Viertel. https://frankfurt.de/

Verändern wir die Bedingungen jetzt – für eine bessere, gerechtere Zukunft.
Das Ehrenamt ist das Fundament unserer Gesellschaft, kein kostenloser Reparaturbetrieb für politische Versäumnisse. Sichern wir die Menschen ab, die uns alle absichern. Werden Sie jetzt aktiv, nutzen Sie die Vorlage und fordern Sie von der Politik echte Taten statt leerer Worte!

Hitzeschutz oder Haushaltshilfe etc. ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und die Absicherung derer, die ihn tragen, eine Frage der sozialen Würde.

Betreff: Dringend: Dauerhafte Absicherung für Hitzeschutz und Ehrenamt in Frankfurt sichern!

Sehr geehrte(r) Frau/Herr [Nachname des Politikers/der Politikerin einsetzen],

ich schreibe Ihnen heute als Bürger(in) aus Ihrem Wahlkreis, weil mir die soziale Zukunft und die gesundheitliche Vorsorge in unserer Stadt Frankfurt am Main große Sorgen machen.

Projekte wie die Klimalotsen und die Fit-Buddies (oder andere Ehrenamtstätigkeit) leisten unverzichtbare Arbeit. Sie schützen unsere älteren Mitbürger, Kitas und Pflegeeinrichtungen vor den immer extremeren Sommerbiotopen und Hitzewellen. Doch statt diese systemrelevanten Kräfte dauerhaft abzusichern, hangeln sich die Projekte von einer unsicheren Förderung zur nächsten.

Was mich besonders empört: Viele ältere Ehrenamtliche sind auf die Aufwandsentschädigung zur Lebensabsicherung angewiesen. Überschreiten sie die Freibeträge, bittet der Staat sie auch noch über die Steuer zur Kasse. Was der Staat strukturell nicht hinbekommt, wird ins Ehrenamt abgeschoben – und die Helfenden werden am Ende steuerlich bestraft und im Regen stehen gelassen.

Als gewählte(r) Vertreter(in) für Frankfurt fordere ich Sie dringend auf:

  1. Setzen Sie sich im Römer dafür ein, dass erfolgreiche Projekte wie die Klimalotsen schneller und dauerhaft im städtischen Haushaltsplan verankert werden.
  2. Machen Sie sich über den Städtetag und das Land Hessen dafür stark, dass kommunale Gesundheits- und Hitzeschutz-Ehrenämter (insbesondere für Rentner und Grundsicherungsempfänger) komplett steuerfrei gestellt werden.

Symbolische Worte des Dankes reichen nicht mehr aus. Das Ehrenamt darf nicht länger als billiger Lückenbüßer missbraucht werden. Bitte teilen Sie mir zeitnah mit, welche konkreten Schritte Sie und Ihre Fraktion in dieser Sache unternehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Vorname und Nachname]
[Ihr Stadtteil / Ihre Postleitzahl in Frankfurt]


Gemeinsam für eine sichere Zukunft des Ehrenamts.
Ob Hitzeschutz, Pflege, Sport oder Kultur: Engagement betrifft uns alle und darf nicht bestraft werden. Lassen Sie uns den Druck auf die Politik erhöhen, damit Ehrenamt endlich die Wertschätzung und Absicherung erfährt, die es verdient. Machen Sie mit!

Jetzt kommt es noch dicker: Kahlschlag im Gallus geduldet?

Doch jetzt erreicht das taktische Spielchen der Politik eine neue Eskalationsstufe – und zwar direkt vor unserer Haustür im Gallus. Dem Mehrgenerationenhaus (MGH) „Kinder im Zentrum Gallus“ droht in exakt drei Monaten das plötzliche Aus, weil der Mietvertrag ausläuft. Betroffen sind rund 600 Nutzerinnen und Nutzer, 133 Mitarbeiter und auch meine eigene Ausbildungsstätte als Klimalotse.

Deshalb Schluss mit den Sonntagsreden! Hier sind die glasklaren Forderungen an die Verantwortlichen im Römer:

🔴 Meine/Unsere Forderungen an Mike Josef und Sylvia Weber: Handeln Sie JETZT!

Wenn Oberbürgermeister Mike Josef es mit der sozialen Gerechtigkeit in dieser Stadt ernst meint und Bildungs- und Immobiliendezernentin Sylvia Weber ihrer Verantwortung für die soziale Infrastruktur nachkommen will, dürfen sie sich nicht länger hinter langwierigen Verhandlungsprozessen verstecken. Wir fordern:

  1. Sofortige Zwischenlösung garantieren: Es darf nicht sein, dass der Mietvertrag in drei Monaten ausläuft und die Klimalotsen, die Mitarbeiter und die Klienten im Dunkeln gelassen werden. Die Stadt Frankfurt muss umgehend eine finanzielle und rechtliche Übergangsgarantie für den Verbleib in der Idsteiner Straße sicherstellen, bis der Kauf oder eine dauerhafte Alternative besiegelt ist.
  2. Den Deal zur Chefsache machen: Sylvia Weber muss im Immobilienressort endlich den Knoten durchschlagen. Wenn die Preisvorstellungen zwischen der Stadt und der Eigentümerin Instone zu weit auseinanderliegen, muss politischer Druck her. Mike Josef muss hier als Oberbürgermeister ein Machtwort sprechen – soziale Stabilität im Gallus steht über rein fiskalischem Taktieren.
  3. Transparenz statt Hinterzimmer-Politik: Wir fordern eine klare, öffentliche Stellungnahme der beiden Verantwortlichen noch vor der anstehenden Ortsbeiratssitzung. Die Menschen im Gallus haben ein Recht darauf zu erfahren, wie die Zukunft ihrer Institution gesichert wird. Wer das Ehrenamt und die soziale Arbeit in Sonntagsreden lobt, muss am Werktag auch die Verträge unterschreiben!

Was die Stadt hier gerade sehenden Auges vernichtet

Wer die Schließung des Mehrgenerationenhauses in der Idsteiner Straße riskiert, sägt an den Fundamenten der modernen, interkulturellen Gesundheits- und Klimavorsorge unserer Stadt. Genau hier schlägt das Herz der KoGi (Kommunale Gesundheitsinitiative interkulturell) in direkter Kooperation mit dem Frankfurter Gesundheitsamt.

  • Über 15 Jahre bewährte Arbeit: Bereits seit 2009 werden hier ehrenamtliche Gesundheitslotsen qualifiziert. Unzählige engagierte Menschen wurden über die Jahre ausgebildet, um gesundheitliche Aufklärung direkt in die Communities und Kitas zu tragen. Das MGH Gallus ist ihr fester Ankerplatz: Hier finden die fortlaufenden, lebenswichtigen Nachschulungen statt, die dieses Netzwerk überhaupt erst lebendig halten.
  • Pioniere der Klimaanpassung: Das Haus geht mit der Zeit. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt wurde hier das zukunftsweisende Projekt der Klimalotsen aufgebaut, um vulnerable Gruppen vor den extremen Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen zu schützen. Nachdem 2025 die ersten 23 Klimalotsen an den Start gingen, hat gerade erst im Juni der zweite Jahrgang erfolgreich seine Ausbildung abgeschlossen.

Das ist auch meine Ausbildungsstätte für die Klimalotsen! Noch drei Monate läuft der Mietvertrag. All diese engagierten Menschen, die mühsam aufgebauten Netzwerke und das gesammelte Wissen stehen vor dem Nichts. Das ist kein bürokratischer Kollaterschaden, das ist ein sozialpolitisches Armutszeugnis! Diese taktischen Spielchen – egal von welcher Seite – dürfen keinen Platz in Frankfurt bekommen.


📢 Wichtiger Termin: Deine Stimme für das Gallus!

Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie soziale Infrastruktur zerredet wird. Die Vertreterinnen des Vereins bringen das Thema jetzt auf die politische Bühne. Kommt vorbei, schaut hin und unterstützt das MGH Gallus:

  • Veranstaltung: Sitzung des Ortsbeirats 1 (OBR 1)
  • Datum & Uhrzeit: Dienstag, 15. September um 19:00 Uhr
  • Ort: Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main
  • Thema: Aktuelle Situation und Zukunft des Mehrgenerationenhauses Frankfurt Gallus

Kommt zahlreich – zeigen wir der Politik, dass wir uns nicht mehr mit warmen Worten

Schluss mit der Geheimniskrämerei – Transparenz jetzt!

Die Kommunikation seitens der Stadt muss sich grundlegend verbessern. Manchmal sind es scheinbare Kleinigkeiten, aber der Bürger möchte und muss rechtzeitig informiert sein. Wir alle zahlen hierfür schließlich Steuern und erwarten echte Transparenz bei allen Vorhaben der Stadt Frankfurt. Hinter verschlossenen Türen über die Zukunft einer Institution zu verhandeln, anstatt die Betroffenen mitzunehmen, zerstört das Vertrauen in die Politik!bspeisen lassen, während funktionierende Projekte vor die Wand gefahren werden!


Seit heute gibt es auch eine Petition und diese sollten Sie unbedingt unterstützen. Der Anfang ist schon gemacht und über 500 Unterstützer in wenigen Stunden. Das Thema ist heiß:https://www.change.org/p/das-mehrgenerationenhaus-mgh-frankfurt-gallus-muss-bleiben?recruiter=1316766634&recruited_by_id=50c1de90-564c-11ee-97fa-cdc1117311cd&utm_source=share_petition&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_medium=copylink&share_id=vX9X6D4kTn

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