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Karlheinz Grabmann

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Ihr Ansprechpartner im Ortsbeirat 8

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Karlheinz Grabmann
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Ihr Ansprechpartner im Ortsbeirat 8
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Auf der grünen Wiese bauen, wie geplant „Josefstadt“ ist keine Option mehr für Frankfurt…

Der Erhalt der Lebensqualität hat in Frankfurts dichtem, hitzegeplagtem Stadtgebiet oberste Priorität. Die gezielte Umnutzung von Büroleerständen sowie die flächenschonende Nachverdichtung—etwa durch Aufstockungen in Holzmodulbauweise analog zur Platensiedlung—bieten schnellere und günstigere Alternativen zur Versiegelung der grünen Wiese.

Büroleerstand: Aktuell stehen in Frankfurt etwa 1,40 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer (ca. 11,5 % bis 12,0 % Quote). Der Umbau dieser Bestände zu Wohnungen schont das Klima und erfordert keine neue Flächenversiegelung.
Nachverdichtung (Platensiedlung): Das größte Nachverdichtungsprojekt Deutschlands in Ginnheim zeigt, wie es geht: Durch Aufstockung und Ergänzungsbauten wurde die Bewohnerzahl auf über 2000 Menschen verdreifacht, ohne neue Grundstückskosten.

Klimaanpassung statt Wachstum: Als urbaner Hotspot mit Rekordtemperaturen von über 41 °C im Sommer benötigt die Mainmetropole dringend Entsiegelung und Kaltluftschneisen.

Warum hält sich Frankfurt nicht an die Empfehlung?

Der im Klimawandelaktionsplan geforderte Stopp der Außenentwicklung ist für den Erhalt der Gesundheit der Bevölkerung unumgänglich.

Büro-Umnutzung nimmt Fahrt auf: Bei einer Leerstandsquote von rund 12 Prozent (1,40 Mio. m² Bürofläche) verzeichnet Frankfurt durch beschleunigte Verfahren der Bauaufsicht einen Rekordwert bei Umnutzungsgenehmigungen zu Wohnraum. Es kommen aber täglich neue Büroleerstände hinzu!!!

Die Transformation der Bestände, ungenutzten Parkflächen und der kollabierende Stadtverkehr erfordern radikale, pragmatische Lösungen abseits ideologischer Grabenkämpfe.

Potenziale für Discounter-Flächen und Leerstand.

Feierabendparken auf Supermarktflächen: Erste Filialen (wie Netto in Nied und Rödelheim) öffnen ihre Parkplätze nachts für Anwohner, um den Parkdruck ohne Neubau zu senken.

Parkplatzüberbauung: Discounter-Flächen bieten enormes Potenzial für Wohnungsbau auf Stelzen (analog zum Münchner Dantebad-Modell), scheitern in Frankfurt aber oft an langwierigen Konflikten zwischen Investoren und Ortsbeiräten (wie beim Lidl-Areal im Gallus). Hier ein Gegenbeispiel , wo der Ortsbeirat 8 aktiv gerne eine Überbauung unterstützt hat.

Die Initiative für eine Quartiersgarage in der Heddernheimer Landstraße (Höhe Hausnummer 130, bei der Lidl-Filiale) wurde vom Anwohner Karlheinz Grabmann ins Leben gerufen. Ziel ist es, den ruhenden Verkehr zu entlasten, um auf der Straße Platz für dringend benötigte Radwege sowie mehr Sicherheit und Begrünung zu schaffen. 254 Menschen hatten Adhoc unterschrieben, es kam nie eine Antwort!

Grabmanns Lösungsansatz auf der Ideenplattform „Frankfurt fragt mich“ schlägt vor, auf dem Gelände einen Neubau mit etwa 80 Parkplätzen sowie Car-Sharing, E-Ladestationen und Lastenrädern zu integrieren. Dies soll die Parkraumsituation für Anwohner verbessern, die durch zugeparkte Straßen oft gefährliche Situationen und Verkehrsbehinderungen (etwa für Müllwagen) erleben. Der Vorschlag ist im Ortsbeirat bekannt und soll zu einer Entlastung der stark frequentierten Strecke zwischen dem Müllheizkraftwerk und der Dillenburger Straße beitragen.https://heddernheim.de/wunsch-nach-quartiersgarage/

Es wird geprüft und dann passiert nichts? Und es kostet immer Geld…https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-parken-problem-garagen-gebiete-stadt-bericht-13667452.html

Das Thema Verkehr gehört ebenfalls genau betrachtet:

Baustellenchaos, Quartiersgaragen und Parkleitsysteme

  • Quartiersgaragen fehlen als Entlastung: Die dichten Stadtteile benötigen dringend zentrale Parkhäuser mit Anwohnertarifen, um Autos von der Straße zu holen. Aktuell verschärft sich das Problem, da Straßenparkplätze oft ersatzlos gestrichen werden, ohne dass Alternativen bereitstehen
  • Veraltetes Parkleitsystem: Die Steuerung der Ströme erfolgt über die Parkhaus-Betriebsgesellschaft, reagiert jedoch kaum dynamisch genug auf das akute Baustellenchaos. Viel schlimmer ist es aktuell, da es abgestellt wurde und man Parkhäuser anfährt, die bereits voll sind! Digitale Bezahlsysteme und Echtzeit-Auslastungen hinken den Anforderungen hinterher.
  • Baustellen-Brennpunkte: Großprojekte wie die Nordmainische S-Bahn (Sperrungen in Fechenheim) oder die verkehrsrelevanten Sommerbaustellen (Gleisbau Mainzer Landstraße) legen den Verkehr regelmäßig lahm, da Umleitungen das bestehende Netz überlasten. Eigentlich sind es alle Stadtteile, da überall gebaut wird (Fernwärmeausbau, Glasfaser etc.)
  • Gesellschaftliche Spaltung durch die Verkehrspolitik
  • Die Fronten verhärten sich: Die kompromisslose Umsetzung des Radentscheids—etwa durch Sperrungen und die Umwandlung von Hauptverkehrsadern im Nordend—führt zu massivem Frust bei Anwohnern, Gewerbetreibenden und Pendlern.
  • Fehlende Balance: Anstatt den Verkehr durch intelligente Leitsysteme flüssig zu halten und alle Verkehrsteilnehmer mitzunehmen, empfinden viele Bürger die Maßnahmen als einseitige Umerziehungspolitik, die Mobilität einschränkt statt sie zu optimieren.

Viele weitere Informationen finden sie hier in meinem Blog, auf der Webseite vom Heimatboden https://www.heimatboden-frankfurt.de/ oder der Facebook Seite https://www.facebook.com/HeimatbodenFrankfurt/?locale=de_DE

Die Kaltluftentstehungsgebiete müssen erhalten bleiben. Wir sind schon Hitzehauptstadt!

Die Entsiegelungsmaßnahmen und Umgestaltung von Plätzen in Frankfurt sehe ich sehr kritisch. Die Kosten stehen in keinem Vergleich zum nachhaltigen Nutzen.

Nachstehender Beitrag des Heimatboden Frankfurt auf seiner Facebookseite verdeutlicht dies sehr beeindruckend.

Frankfurts grün-rote Illusion: Beton, Müll und die große Leere‼️

Frankfurt , einst pulsierende Metropole mit internationalem Flair, verkommt zusehends zu einem Ort der Tristesse. Unter der Ägide einer grün-roten Koalition, die mit großen Versprechungen zu Klima, Sozialem und urbaner Lebensqualität angetreten ist, breitet sich eine trostlose Realität aus: grauer Beton, vermüllte Ecken und eine Stadt, die ihren Glanz verloren hat. Wer durch die Innenstadt streift, stößt nicht auf lebendige Plätze voller Kultur und Begegnung, sondern auf einen Lost Place – eine gescheiterte Stadt, die ihren Kompass verloren hat.

Die jüngsten Meldungen aus der FAZ zeichnen ein ernüchterndes Bild. Während man am Rathenauplatz neun Holz-Hochbeete mit trockenheitsverträglichen Stauden pflanzt – ein Projekt für 470.000 Euro, das bis Herbst fertig werden soll und Insekten anlocken soll –, fehlt es an echter Beschattung. Pergolen oder eine Dachkonstruktion? Aufgeschoben, Zuständigkeiten ungeklärt, Bäume wegen Leitungen und Tiefgarage unmöglich.

Ein symbolischer Akt gegen den Klimawandel, gewiss. Doch inmitten der steinernen Wüste wirkt er wie ein Feigenblatt, das die grundlegende Misere nur notdürftig verdeckt. Die Fontänen bleiben, das dunkle Pflaster bleibt – und das Gefühl einer halbherzigen Kosmetik.

Gleichzeitig ringt dieselbe Stadt mit Obdachlosigkeit und offener Drogenszene. Im Bahnhofsviertel wird ein neuer Plan präsentiert, der vor allem durch das glänzt, was er nicht enthält: eine klare Strategie gegen die Drogenszene, stringente medizinische Versorgung für psychisch schwer Beeinträchtigte durch jahrelangen Crack-Konsum oder eine Vision jenseits des Herumdokterns an Symptomen. Die Schlafstätte am Eschenheimer Tor, jahrelang als Provisorium genutzt, musste aus Brandschutzgründen schließen – und die Verantwortlichen standen ratlos da.

Kein Konzept, keine Richtung. Nur hilfloses Agieren.

Genau hier offenbart sich das Versagen der grün-roten Koalition in seiner ganzen Schärfe. Sie predigt Nachhaltigkeit und Inklusion, doch die Stadt versinkt in Beton und Müll. Wo bleibt das kulturelle Flair, das Frankfurt einst auszeichnete? Stattdessen dominieren Extreme: glitzernde Finanztürme auf der einen Seite, vermüllte Plätze und soziale Verwahrlosung auf der anderen. Touristen und Geschäftsleute, die Sicherheit, Sauberkeit und einladende Atmosphäre erwarten, werden mit einem diffusen, unentschlossenen Image konfrontiert. Lebenswert für die einen, abstoßend für die anderen – eine Stadt ohne klaren Kompass.

Die grün-roten Akteure, oft dieselben wie in der vorherigen Konstellation, hatten Zeit genug, eine Vision zu entwickeln. Stattdessen regiert die Symptombekämpfung. Ein paar Hochbeete hier, ein Plan ohne Biss dort. Das Ergebnis ist eine öde, kulturarme Tristesse, die Frankfurt nicht nur als Wohnort, sondern auch als Wirtschafts- und Messestandort schadet. Eine Metropole, die ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird.

Es ist höchste Zeit für eine radikale Kehrtwende: klare ordnungspolitische Linien, konsequente Durchsetzung und eine echte Aufwertung des öffentlichen Raums – jenseits grüner Symbolpolitik. Sonst bleibt Frankfurt, was es gerade wird: ein trauriger Lost Place inmitten von Beton und verpassten Chancen.

https://www.faz.net/…/frankfurt-braucht-eine-klare.

Der Riedbergplatz soll ebenfalls entsiegelt werden für 3,5 Millionen.https://www.youtube.com/shorts/qvSzj_3NB0w

Frankfurt am Main betreibt insgesamt 23 „Mobile Grüne Zimmer“ im gesamten Stadtgebiet. Diese begrünten, temporären Pflanzenwände dienen als mobile Oasen an versiegelten Hitzeinseln.

Die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb gliedern sich wie folgt:

  • Stückkosten: Ein einzelnes „Grünes Zimmer“ kostet ca. 67.000 Euro brutto (rund 55.000 Euro netto zzgl. Nebenkosten und Mehrwertsteuer).
  • Gesamtinvestition: Die Erweiterung um 16 zusätzliche Anlagen kostete die Stadt über 1 Million Euro, finanziert aus dem sogenannten Klimatopf. [1]

Die Stadt stellt die etwa 5 Meter langen, beidseitig bepflanzten und solarbetriebenen Module jeden Sommer an verschiedenen Plätzen auf, um Schatten zu spenden und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. [

Mehr Informationen zum Grünen Wohnzimmer als Medienbeitrag: https://main-riedberg.de/frankfurt-setzt-auf-gruene-zimmer-innovative-massnahmen-fuer-ein-besseres-stadtklima/

Nachstehende positive Einschätzung teile ich nicht!

Kosten Nutzen stehen in keinem Verhältnis.

Die mobilen „Grünen Zimmer“ sind ein Schritt in die richtige Richtung, um das Stadtklima in Frankfurt zu verbessern. Trotz der Kritik an den Kosten und der Wirksamkeit dieser Maßnahme ist es wichtig, dass die Stadt weiterhin an innovativen Lösungen arbeitet, um die Lebensqualität ihrer Bürger zu erhöhen. Die „Grünen Zimmer“ könnten ein erster Schritt sein, um das Bewusstsein für städtische Begrünung zu schärfen und langfristige Veränderungen in der Stadtplanung zu fördern.

Frankfurt zeigt, dass auch in urbanen Räumen Platz für Natur und Nachhaltigkeit geschaffen werden kann – eine wichtige Botschaft in Zeiten des Klimawandels.

Diesen Aspekt widmet man überhaupt keine Aufmerksamkeit seitens des OB Mike Josef. Wachstum hat auch Grenzen. Vor allem im sozialen Bereich sieht man, daß alle Einrichtungen am Limit arbeiten (Betreuungskräfte/Lehrkräfte/Fachkräfte) fehlen. Dazu kommt noch der Sanierungsstau bei den Einrichtungen.

Es gibt keine Gründe für dieses Wahnsinnsvorhaben, außer man will Bauen und den Menschen bezahlbaren WOHNRAUM versprechen.

Schlagworte: #Nein zur Josefstadt#Verkehrschaos beenden

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