Aktuelle Meldung zur Hitze: Klimalotse Karlheinz Grabmann im Einsatz am 20.06.2026
Aktuelle Meldung: Klimalotse Karlheinz Grabmann, Frankfurt
20.06.2026 Während seines sechsstündigen Einsatzes auf dem ersten Friedhofskulturwochenende in Westhausen sprach das Klimalotsen-Team mit vielen Senioren über den Wandel der Bestattungskultur. Bei einer Hitze von 37 Grad bieten Friedhöfe dank ihrer Bäume schattige und kühle Plätze zum Ausruhen auf Holzbänken. Das Grünflächenamt Frankfurt stellte uns kühles Wasser in großen Behältern/Flaschen bereit, so konnten wir die Besucher mit Bechern ebenfalls versorgen. Diese Geste öffnete uns die Türen für viele Gespräche. Die Aktion lief unter dem Namen „Ich bin Mehrweg! Gib mich zurück!“. Die Besucher fragten uns nach Vorsorgemöglichkeiten und der richtigen Trinkmenge bei extremen Temperaturen. Da der Friedhof Westhausen an das geplante Neubaugebiet „Josefstadt“ grenzt, äußerten die älteren Menschen deutliche Kritik an den Bauplänen. Sie äußerten Unverständnis über das Vorhaben, weil in Frankfurt im Sommer ohnehin extrem hohe Temperaturen herrschen und hier die letzten Kaltluftentstehungsgebiete für immer versiegelt werden. Schützt die letzten Freiflächen – Nutzt den Bestand. Auch das war ein Thema vorn den Besuchern und Ausstellern an unserem Stand.
Wichtiger Hinweis:
Die Bäderbetriebe Frankfurt sollten die Badegäste häufiger über die Lautsprecher warnen, sich auch im Wasser vor Hitze zu schützen. Ohne diesen Schutz droht bei langen Badezeiten ein Hitzschlag. Diese Gefahr betrifft vor allem Kinder, deren Körpertemperatur in der Sonne schnell gefährlich ansteigt. Eltern bemerken die roten, heißen Köpfe und die Erschöpfung oft erst viel später zu Hause. Ein solcher Fall ereignete sich kürzlich in einer Familie aus Nieder-Eschbach.
DLRG warnt eindringlich wegen Hitze: Vorsicht beim Baden
Stand: 19.06.2026 14:41 Uhr
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg) mahnt wegen der extremen Sommerhitze zu großer Vorsicht im Wasser. In den vergangenen Tagen ertranken bereits zahlreiche Menschen in Flüssen sowie Seen.
