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Karlheinz Grabmann

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Ihr Ansprechpartner im Ortsbeirat 8
Ortsbeirat 8

Die Heddernheimer Landstraße erhebt ihre Stimme, stellvertretend für alle Straßen in Frankfurt…

Die Frankfurter Straßen sorgen für die Verbindung der Stadt. Sie erfüllen eine zentrale Aufgabe: Sie gewährleisten die Mobilität, dienen als Kommunikationsraum, sichern die Orientierung und bieten die Trasse für lebenswichtige Versorgungsleitungen. Eine gepflegte Straße ist dabei die Grundvoraussetzung für Sicherheit, Hygiene und das Wohlbefinden aller Bürger.

Die Aufgaben der Straße

  • Mobilität und Erreichbarkeit: Sie verbinden Wohnorte, Arbeitsstätten, Geschäfte und Grünanlagen.
  • Orientierung und Adresse: Straßennamen und Hausnummern machen die Stadtviertel identifizierbar und helfen Rettungskräften sowie der Post im Alltag.
  • Lebensadern: Im Untergrund verlaufen Kanäle, Stromnetze, Wasserrohre und Telekommunikation.

Die Straßenbenutzung und ihre Spuren

Unter dem Begriff der Straßenbenutzung fällt alles, was sich auf der Straße abspielt, zurückbleibt oder rechtlich geregelt ist:

  • Verkehr: Autos, Fahrräder, E-Scooter, Busse, Straßenbahnen und Fußgänger.
  • Verunreinigungen: Laub, Streusalzreste, Abfall (wie Verpackungen oder Kaugummis), Glasscherben, Hundekot und Feinstaub.
  • Witterung: Im Winter Schnee, Eis und Matsch; im Sommer Sand und Staub.
  • Infrastruktur und Störungen: Baustellen, Schlaglöcher, parkende Fahrzeuge, Baustelleneinrichtungen und Lieferverkehr.
  • Sondernutzungen: Außengastronomie (z. B. auf dem Bürgersteig), Wochenmärkte, Straßenfeste, Infostände oder Umzüge

Um all diesen Nutzungen gerecht zu werden und die Straße sauber zu halten, gibt es in Frankfurt die Satzung über die Straßenreinigung. Diese teilt die Straßen in verschiedene Reinigungsklassen ein, die vorgeben, wie oft (von einmal wöchentlich bis mehrmals täglich) die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ausrücken muss.

Die Verteilung des begrenzten Straßenraums gehört zu den emotionalsten und umstrittensten Themen der Frankfurter Stadtpolitik. Dass die Umgestaltungen von Straßen wie dem Oeder Weg oder dem Grüneburgweg zu polarisierten Debatten und dem Gefühl einer gesellschaftlichen Spaltung führen, spiegelt den Kernkonflikt der modernen Stadtplanung wider.

Die Fronten der Frankfurter Verkehrspolitik

  • Die eine Perspektive (Gewerbe & Autofahrer): Viele Händler und Autofahrer teilen Ihre Sorge. Sie beklagen den Wegfall von Parkplätzen, künstliche Staus durch Straßensperrungen sowie wirtschaftliche Einbußen für den Einzelhandel, wenn Kunden aus dem Umland (z. B. Taunus oder Offenbach) die Geschäfte nicht mehr barrierefrei mit dem Auto erreichen können. Bürgerinitiativen wie „Gemeinsam-Unterwegs“ fordern deshalb eine ausgewogenere Verkehrspolitik.
  • Die andere Perspektive (Radverkehr & Anwohner): Auf der anderen Seite stehen Initiativen wie der Radentscheid Frankfurt, die darauf verweisen, dass die Maßnahmen auf einem demokratischen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung („Fahrradstadt Frankfurt am Main“) basieren. Sie argumentieren mit einer gesteigerten Lebensqualität, messbar höherer Verkehrssicherheit und dem Klimaschutz.

Politische Dynamik: Der jüngste Frankfurter Koalitionsvertrag zeigt, wie stark umstritten das Thema bleibt. Während das (nun von der CDU geführte) Mobilitätsdezernat die „Vision Zero“ (keine Verkehrstoten) verfolgt, wurde gleichzeitig vereinbart, rot markierte Radwege auf stark belasteten Staustraßen zu überprüfen und im Einzelfall bei sicheren Ersatzrouten sogar wieder zurückzubauen. Genaue Angaben fehlen noch!

Warum innovative Konzepte wie die „Frankfurter Brücken“ es schwer haben

Die von mir erwähnten Frankfurter Brücken – ein visionäres Konzept für ein erhöhtes, begrüntes Brückennetz ausschließlich für autonomen Nahverkehr, E-Bikes und Fußgänger über den bestehenden Straßen – faszinieren viele Bürger, weil sie den Konflikt am Boden theoretisch auflösen würden. In der realen politischen Praxis stoßen sie jedoch auf massive Hürden:

  1. Rechtliche und bürokratische Hürden: Der Bau von Brückenbauwerken im öffentlichen Raum unterliegt in Deutschland extrem komplexen Planungsfeststellungsverfahren, dem Denkmalschutz und strengen Abstandsregelungen zu bestehenden Wohngebäuden.
  2. Kosten und Finanzierung: Ein solches Mega-Infrastrukturprojekt würde Milliarden an Euro verschlingen. Die Stadt Frankfurt investiert bereits erhebliche Summen in die Sanierung bestehender Brücken und den Ausbau des ÖPNV (wie die Regionaltangente West), weshalb für komplett neue, parallele Infrastrukturen das Budget fehlt. [
  3. Fokus auf schnelle Transformation: Die Stadt steht unter Druck, die CO₂-Ziele und die Luftreinhaltung zeitnah zu verbessern. Während der Bau eines Brückennetzes Jahrzehnte dauern würde, lassen sich Markierungen und Poller auf bestehenden Straßen innerhalb weniger Monate umsetzen. Und ganau dieser Ansatz löstaber das Problem des ruhenden Verkehrs nicht aus meiner Sicht.

Die Straße bleibt damit das direkte Abbild des gesellschaftlichen Aushandlungsprozesses. Einig sind sich am Ende meist alle Seiten in dem Wunsch nach einem sicheren, flüssigen und vor allem konfliktfreien Miteinander – der Weg dorthin bleibt jedoch das am heftigsten diskutierte Streitprojekt der Stadt.Wurden konkrete Kompromisse zum Autoverkehr im aktuellen Frankfurter Masterplan Mobilität beschlossen ?

Meine Kritik „Die Frankfurter Straßen sind nur ein Flickwerk, aber keine Lösung in allen Lebensbereichen und dies ist das Kernproblem, das viele Autofahrer und Anwohner im Frankfurter Alltag erleben: Die Transformation der Straßen wirkt oft wie ein unkoordiniertes Stückwerk, während die grundlegende Infrastruktur marode ist und der Parkdruck zu ständigem Frust führt. Illegales Parken ist nicht die Lösung.

Der Teufelskreis des ruhenden Verkehrs

Dass in vielen Stadtteilen wie dem Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt,Nordend, Westend,Bornheim oder Sachsenhausen „nur noch illegales Parken möglich ist“, liegt an einer bewussten und gleichzeitig problematischen Entwicklung:

Verdrängung: Da die Zahl der zugelassenen Autos in Frankfurt und dem Umland über Jahre hoch geblieben ist, weichen Autofahrer zwangsläufig auf Gehwege, Kurvenbereiche oder die zweite Reihe aus. Es kommen auch noch die mobilen Fahrzeuge von Unternehmen hinzu, da diese keine eigenen Parkflächen mehr haben.

Flächenreduktion: Die Stadt baut im Zuge der Radverkehrs- und Gehwegförderung systematisch Parkplätze am Straßenrand ab.


Keine Auffangkonzepte: Anstatt flächendeckend Quartiersgaragen zu bauen, um Autos von der Straße unter die Erde zu bringen, setzt die Stadt vor allem auf Verknappung und die Ausweitung des kostenpflichtigen Bewohnerparkens. Die Städtische Verkehrspolizei Frankfurt fokussiert sich zunehmend auf die Ahndung dieser Verstöße.

Das „Flickwerk“ und der Sanierungsstau

Viele Bürger teilen meinen Eindruck (die Forderung einer Quartiersgarage hat das bereits mit adhoc 250 Unterschriften bewiesen https://heddernheim.de/wunsch-nach-quartiersgarage/), dass die Verkehrspolitik oft planlos wirkt. Ein paar Poller hier, ein rot angemalter Streifen dort – das löst keine strukturellen Verkehrsprobleme.

Zwischeninformation zur Anpassung:

Auch die im OBR 8 vorgestellte Anpassung der Heddernheimer Landstraße (im TASSILO SITTMANN HAUS 2025 – wir konnten leider nicht alles verstehen – Technik Probleme) hat vereinzelte Kritik hervorgerufen, daraufist man nicht eingegangen. Ich habe grolße Bedenken gegen diese Maßnahme und habe deshalb als Bürger das Straßenverkehrsamt direkt angeschrieben. Hier weitere Informationen https://karlheinzgrabmann.com/heddernheimer-landstrasse-anpassung/

Das liegt an der Prioritätensetzung:

  1. Der billigere Weg: Echte Straßensanierungen (inklusive Unterbau und Leitungen) kosten Millionen und dauern Jahre. Eine Straße oberflächlich umzumarkieren oder für Autos zu sperren, ist für die Stadtkasse extrem günstig und erzielt für die politische Führung schnelle, sichtbare Effekte.
  2. Kosten-Vermeidung beim Straßennetz: Frankfurt schiebt seit Jahren einen massiven Sanierungsstau bei Straßen und Brücken vor sich her. Investiert wird primär dort, wo es Fördermittel vom Bund oder dem Land Hessen gibt – und diese sind aktuell stark an den Ausbau von Radwegen und den ÖPNV gekoppelt.

Im Zuge der Erweiterung des MHKW Heddernheim hat Frau Rosemarie Heilig dem Ortsbeirat 8 mündlich eine Total-Sanierung der Heddernheimer Landstraße versprochen. Leider ist wie immer nichts passiert. Im Gegenteil die neue Anpassung der Heddernheimer Landstraße schafft neue Verkehrsunsicherheit und sogar Streit zwischen verschiedenen Ortsansässigen! Auch meine Forderung zur Prüfung der Anpassung aus verkehrssicherheits Bedenken beim Straßenverkehrsamt, führten ins Leere. Man gab an, daß die Anpassung aufgrund des hohen Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr von 40% getroffen wurde. Anlieger und Geschäftsleute halten das für eine glatte Lüge.

Wo das Geld stattdessen hinfließt

Der Vorwurf der Verschwendung für Prestigeobjekte bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Kerninfrastruktur ist ein Dauerbrenner in der Frankfurter Stadtpolitik. Während bei Brückensanierungen oder dem Straßenerhalt oft gespart wird, fließen an anderer Stelle immense Summen:

  • Kulturbauten und Großprojekte: Die Sanierung der Städtischen Bühnen Frankfurt (Oper und Schauspiel) wird auf weit über eine Milliarde Euro geschätzt. Auch die Neugestaltung des Mainufers oder städtebauliche Prestigeprojekte binden enorme finanzielle und personelle Ressourcen im Planungsdezernat.
  • Fehlender Mut für große Lösungen: Anstatt Milliarden in zukunftsweisende, separierte Systeme zu stecken, die den Verkehr entflechten würden, verbleiben die Investitionen im bestehenden Straßenraum. Der am 8. Mai 2025 beschlossene Masterplan Mobilität Frankfurt soll zwar eine langfristige Strategie bieten, wird von der Wirtschaft jedoch weiterhin als einseitig zulasten des motorisierten Verkehrs kritisiert.

Solange Autos verdrängt werden, ohne dass gleichzeitig bezahlbare, unterirdische Parkalternativen im Viertel entstehen, bleibt der ruhende Verkehr der größte Zündstoff für den täglichen Ärger in Frankfurt.

Mein Vorschlag in Abstimmung mit meinem Franktionskollegen Christoper Melvin Kamann trifft exakt den Nerv der aktuellen Debatte, denn die Heddernheimer Landstraße ist in der Tat ein Paradebeispiel für ein urbanes Nadelöhr. Hier treffen auf engstem Raum extrem gegensätzliche Interessen aufeinander, die täglich zu Sicherheitsrisiken führen: [

  • Der Konflikt: Die Straße ist eine wichtige Achse für den Bus- und Lkw-Verkehr (insbesondere durch das dortige Müllheizkraftwerk BHKW/MHKW). Wegen der geringen Fahrbahnbreite kam es in der Vergangenheit regelmäßig dazu, dass Lkw und Pkw bei Gegenverkehr auf den Gehweg auswichen.
  • Weitere Beobachtungen zur Heddernheimer Landstraße in Frankfurt (unter anderem die beengten Verhältnisse als Einbahnstraßen mit Radverkehr im Gegenverkehr, auch Einmündungen von Einbahnstraßen , die schmalen Gehwege und die unübersichtlichen Ausfahrten decken sich mit allgemeinen verkehrsplanerischen Herausforderungen und bekannten lokalen Problemen. Die Kreuzung Titusstraße/Heddernheimer Landstraße steht schon lange aus unterschiedlichsten Gründen in Kritik. Begehungen haben kein Ergebnis für die Bürgermeinung ergeben.
  • Die Gefahren: Dies gefährdet massiv die Fußgänger – darunter viele Schüler –, während Radfahrende mangels Platz oft riskant zwischen Schwerlastverkehr und parkenden Autos eingezwängt sind und auf den Gehweg ausweichen.
  • Das „Flickwerk“ vor Ort: Die Stadt hat für diesen Bereich bereits punktuelle Anpassungen vorgenommen (Sanierung der Decke, Wegfall von Parkplätzen zwischen Oberschelder Weg und Dillenburger Straße zur Fahrbahnverbreiterung, Einführung von Radschutzstreifen und selektiven Gehweg-Freigaben für Radler). Doch eine ganzheitlich befriedigende Lösung für alle ist das noch nicht.

Auch angedachte Teillösung wie die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung an den Heddernheimer Höfe ist keine Gesamtlösung für die Heddernheimer Anwohner und der Besucher.

Es wäre doch einen Versuch wert, mal alle Frankfurter inkl. Experten für einen Modellversuch zu begeistern, damit die SITUATIONEN IN FRANKFURT FÜR DIE ZUKUNFT LÖSUNGEN ANBIETEN KANN.

Wenn Sie die Heddernheimer Landstraße offiziell als echten, fairen Modellversuch im Sinne eines „Shared Space“ oder einer „intelligenten Verkehrsstraße“ ausarbeiten lassen. Dazu sollte einvernehmlich der Ortsbeirat 8 alle kommunalpolitische Kanäle anstoßen.

Hier meine Schritt-für-Schritt-Anleitung: So bringen wir den Modellversuch auf den Weg

1. Einen Antrag formulieren (Das Konzept)

Ein offizieller Antrag für einen Modellversuch benötigt eine klare, sachliche Argumentation. Das Konzept sollte folgende drei Säulen beinhalten:

  • Bestandsaufnahme der Defizite: Dokumentieren wir die Ist-Situation (z.B. „Gefährdung von Fußgängern auf dem Schulweg durch Gehweg-Parker, Blockaden des ÖPNV/Lieferverkehrs bei Gegenverkehr, fehlender geschützter Raum für Radler“).
  • Das Ziel („Gerechter Raum“): Formulieren wir das Ziel um. Nicht „Verdrängung des Autos“, sondern „Optimierung des Verkehrsflusses für Busse/Wirtschaftsverkehr bei gleichzeitiger baulicher Absicherung der Schwachen“.
  • Konkrete Lösungsansätze für den Versuch: Schlagen wir beispielsweise intelligente, tageszeitabhängige Parkverbote vor, eine digitale Verkehrsleitung, oder die Erprobung von innovativen, platzsparenden Trennelementen (wie etwa abgesenkten, multifunktionalen Bordsteinen), die je nach Bedarf Flexibilität bieten.

2. Der Ortsbeirat 8 ist der Motor!

In Frankfurt läuft die lokale Verkehrspolitik primär über die Ortsbeiräte. Für Heddernheim ist der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel,Norweststadt) zuständig.

Nachstehende Angaben wären der offizielle WEG. Bürgerfragestunde und Ideenplattform. Beides bringt uns in dieser SACHE aus meiner Sicht nicht weiter, da meine Erfahrungen negativ sind. Mein Vorschlag Ideenplattform wurde ignoriert. Zum jetzigen Zeitpunkt sind ANTRÄGE AUCH NUR Flickwerk. Es sollte ein Antrag auf Modellversuch ausgearbeitet werden zum Nutzen aller FRANKFURTER STADTTEILE.

Eher nicht empfehlenswert:

  • Bürgerfragestunde nutzen: Jede Ortsbeiratssitzung beginnt mit einer Fragestunde für Einwohner. Sie können dort ohne Voranmeldung Ihr Anliegen vortragen und den Vertretern der Parteien Ihren Vorschlag für den Modellversuch persönlich übergeben.
  • Direktkontakt zu den Mandatsträgern: Schreiben Sie die Fraktionsvorsitzenden des Ortsbeirats 8 direkt per E-Mail an. Wenn eine Fraktion Ihre Idee gut findet, formuliert sie daraus einen offiziellen Antrag (OF), über den im Ortsbeirat abgestimmt wird.

3. Die digitale „FFM.de“-Ideenplattform nutzen

Die Stadt Frankfurt betreibt das offizielle Bürgerportal FFM.de Ideenplattform. [

  • Sie können dort Ihr Konzept für den Modellversuch „Heddernheimer Landstraße“ öffentlich als Idee einstellen.
  • Andere Frankfurter Bürger können den Vorschlag dann bewerten und kommentieren.
  • Erreicht eine Idee genügend Unterstützung, ist der Magistrat der Stadt (inklusive des Mobilitätsdezernats) gesetzlich verpflichtet, das Anliegen offiziell zu prüfen und eine Stellungnahme abzugeben.

4. Verbände als Multiplikatoren gewinnen

Da ich/wir eine Lösung für alle Verkehrsteilnehmer suchen, sollten es uns gelingen, die jeweiligen Interessenvertreter zu vereinen, statt sie gegeneinander auszuspielen. Stellen wir die Idee Vertretern der IHK Frankfurt (für den Wirtschafts-/Lieferverkehr), dem ADAC (für die mobilen Fahrzeuge) und dem ADFC Frankfurt (für den Radverkehr) vor.

Ein gemeinsamer Vorstoß dieser sonst oft zerstrittenen Akteure hätte ein enormes politisches Gewicht im Römer. Auch das gemeinsame dieses zukunftsorientierten Modellversuches würde die Mitglieder im Ortsbeirat 8 näher zusammenbringen im SINNE ORDENTLICHER SACHPOLITIK!

Hier ein erster Gedanke eines Antrag auf Einrichtung eines verkehrspolitischen Modellversuchs: „Zukunftskonzept Heddernheimer Landstraße – Mobilität für alle“

Vom Ortsbeirat 8 der Stadt Frankfurt am Main
Sowie zur Weiterleitung an das Dezernat für Mobilität

1. Ausgangslage und Problemstellung

Die Heddernheimer Landstraße ist ein zentrales Nadelöhr im Frankfurter Norden. Sie erfüllt tagtäglich vitale Aufgaben für die städtische Infrastruktur, leidet jedoch unter einem akuten und chronischen Verteilungskonflikt des begrenzten Straßenraums. Auf einem kurzen Streckenabschnitt bündeln sich hier sämtliche verkehrspolitischen Konfliktfelder unserer Zeit, die in der aktuellen Ausgestaltung zu massiven Sicherheitsdefiziten für alle Beteiligten führen, dazu gehört auch das Radfahren gegen Einbahnstraßen (Mindestabstände?) :

  • Der Wirtschafts- und Nahverkehr: Durch die Anbindung wichtiger Infrastruktureinrichtungen wie dem Müllheizkraftwerk (MHKW) ist die Straße einer hohen Belastung durch den Schwerlast-, Liefer- und Busverkehr ausgesetzt. Diese Fahrzeuge benötigen eine sichere, staufreie und optimale Nutzbarkeit der Trasse.
  • Der ruhende Verkehr: Der enorme Parkdruck im Viertel führt regelmäßig zu Engpässen. Wenn sich Großfahrzeuge im Gegenverkehr begegnen, weichen diese mangels Ausweichflächen zwangsläufig auf die Gehwege aus. Dies führt zu einer unmittelbaren Gefährdung von Fußgängern – darunter besonders schutzbedürftige Gruppen wie Schulkinder und ältere Menschen.
  • Der Radverkehr: Die bisherigen, punktuellen Maßnahmen (wie Schutzstreifen oder selektive Gehweg-Freigaben) wirken wie ein unkoordiniertes Flickwerk. Sie drängen Radfahrende oft in die Gefahrenzone zwischen fließenden Schwerlastverkehr und Fußgängerwege, ohne echten Schutz zu bieten.

Die bisherige Praxis, den Straßenraum zulasten einzelner Gruppen zu verknappen oder rein ideologische Einzellösungen voranzutreiben, hat die Situation nicht befriedet, sondern die Fronten verhärtet. Eine moderne Stadtplanung darf die Gesellschaft nicht spalten, sondern muss integrieren.

2. Das Ziel: Ein gerechter Modellversuch

Wir fordern die Stadt Frankfurt am Main auf, die Heddernheimer Landstraße als offiziellen, zeitlich begrenzten Modellversuch für eine ganzheitliche und gerechte Verkehrsführung auszuweisen.

Ziel des Versuchs ist es, starre Konzepte aufzubrechen und zu zeigen, dass Mobilität flüssig, sicher und partnerschaftlich funktionieren kann, wenn man den Raum intelligent organisiert. Es geht ausdrücklich nicht um die Verdrängung des Automobils, sondern um die Optimierung des Verkehrsflusses bei gleichzeitiger Maximierung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

3. Bausteine des Modellkonzepts (Vorschläge für die Testphase)

Für den Modellversuch sollen innovative, flexible und technologiegestützte Ansätze erprobt werden, anstatt auf das altbekannte „Flickwerk“ aus Pollern und roten Markierungen zu setzen:

  • Intelligentes und dynamisches Parkraummanagement: Erprobung von tageszeitabhängigen Lade- und Parkzonen. Während der Spitzenzeiten des Wirtschafts- und Berufsverkehrs gelten strikte Halteverbote, um die Fahrbahn für Busse und Rettungskräfte frei zu halten. In den Abend- und Nachtstunden wird der Raum gezielt für den ruhenden Verkehr der Anwohner freigegeben.
  • Baulicher Schutz durch multifunktionale Elemente: Um das illegale und gefährliche Parken bzw. Ausweichen auf Gehwege zu unterbinden, sollen innovative, leicht erhöhte, aber überfahrbare Trennelemente oder flexible Bordsteinsysteme getestet werden. Diese schützen Fußgänger physisch, erlauben aber im absoluten Notfall ein Ausweichen der Einsatzkräfte. Der Gehweg auf der FES Seite wird aktuell kaum genutz und diese Fläche könnte für den Straßenraum besser genutzt werden.
  • Digitale Verkehrsleitung und Tempomäßigung für MHKW: Installation von digitalen Anzeigetafeln (Dynamic Speed Display), die den Verkehrsfluss bei hoher Belastung (z. B. bei starkem Lkw-Aufkommen) dynamisch steuern und die Geschwindigkeit harmonisieren, um Staus und gefährliche Manöver zu verhindern. Auch die Einfahrt in die Rosa Luxenburgstraße zum MKHW sollte geprüft werden.
  • Einbindung alternativer Konzepte (Zukunftsperspektive): Der Modellversuch soll explizit offen für architektonische und innovative Ansätze sein, die den Verkehr entflechten – wie beispielsweise die Prüfung von Ansätzen zur vertikalen Raumausnutzung (in Anlehnung an visionäre Ideen wie die Frankfurter Brücken oder moderne Quartiersgaragen im Nahbereich), um Autos dauerhaft von der Straße zu holen.

4. Fazit und Begründung der Dringlichkeit

Die Heddernheimer Landstraße darf kein planerisches Streitprojekt bleiben, das Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler gegeneinander aufbringt. Sie hat das Potenzial, als Vorzeigeprojekt für ganz Frankfurt zu beweisen, wie eine moderne, versöhnliche und hocheffiziente Straße des 21. Jahrhunderts aussieht. Ein erfolgreicher Modellversuch hier würde zeigen, dass echter Bürgersinn und smarte Planung die scheinbaren Widersprüche der Mobilitätswende auflösen können.

Wir bitten den Ortsbeirat 8, diesen Antrag zu unterstützen, die zuständigen Ämter (Straßenverkehrsamt, ASE) mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für diesen Modellversuch zu beauftragen und die Bürger von Beginn an eng in diesen Prozess einzubinden.


Hier mein erster Versuch für meine Ortsbeiratskolleginnen und Kollegen

  • Betreff: Überparteilicher Impuls für die Heddernheimer Landstraße – Modellversuch für eine gerechte Verkehrslösung statt Stückwerk

Sehr geehrte Damen und Herren der Fraktionen im Ortsbeirat 8,
sehr geehrte Damen und Herren Ortsbeiratsmitglieder,

ich wende mich heute als engagierter Bürger und Mitglied unseres Ortsbezirks 8 an Sie, da mir und meinem Fraktionskollegen Christopher Melvin Kamann die aktuelle Entwicklung und der Zustand unserer Straßeninfrastruktur große Sorgen bereiten.

Wir erleben in Frankfurt zunehmend eine Verkehrspolitik, die auf Verknappung setzt und dadurch tiefe Gräben in der Stadtgesellschaft hinterlässt. Während an vielen Stellen provisorisches Flickwerk entsteht und ideologische Streitprojekte die Fronten verhärten, bleibt die Kerninfrastruktur marode und der ruhende Verkehr entwickelt sich mangels echter Auffangkonzepte (wie z. B. Quartiersgaragen) zur Dauerbelastung für Anwohner, Fußgänger und den Wirtschaftsverkehr.

Wir sind fest davon überzeugt: Der extrem begrenzte Frankfurter Straßenraum darf nicht länger ein Spaltpilz sein. Wir benötigen dringend zukunftsfähige Konzepte, die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer in gerechter und sicherer Form ermöglichen – unabhängig davon, ob es sich um Fußgänger, Radfahrende, den ruhenden Anwohnerverkehr oder den unverzichtbaren Bus- und Wirtschaftsverkehr handelt.

Ein Paradebeispiel für dieses tägliche Nadelöhr mit all seinen Sicherheitsdefiziten liegt direkt vor unserer Haustür: die Heddernheimer Landstraße.

Um hier einen konstruktiven Ausweg aus der Sackgasse zu finden, haben wir ein umfassendes Konzept für einen verkehrspolitischen Modellversuch („Zukunftskonzept Heddernheimer Landstraße – Mobilität für alle“) ausgedacht. Ziel ist es, durch intelligente, technologiegestützte Ansätze (wie dynamisches Parkraummanagement und innovative Leitsysteme) zu beweisen, dass Schutz und Verkehrsfluss keine Gegensätze sein müssen.

Da es sich hierbei um eine zukunftsweisende und sachliche Lösung im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger in Heddernheim handelt, wünsche ich mir einen überparteilichen Schulterschluss. Ich bitte Sie daher herzlich:

  1. Prüfen Sie das beigefügte Konzept in Ihren Fraktionen.
  2. Bringen Sie das Anliegen im Rahmen einer der kommenden Ortsbeiratssitzungen als offiziellen Antrag ein.
  3. Lassen Sie uns gemeinsam ein Signal an das Mobilitätsdezernat senden, dass der Nordwesten mutige, integrierende Lösungen statt unkoordinierter Einzelmaßnahmen fordert.

Unser neues gemeinsames Konzept erfordert eine fehlerfreie Ausarbeitung, die jeden Zweifel im Keime erstickt. Wir richten unsere Aufmerksamkeit am besten geschlossen auf das gemeinsame Ziel. Bitte prüfen Sie den Entwurf daher gründlich und arbeiten Sie erforderliche Verbesserungen ein. Unser Gremium besitzt die nötige Tatkraft, um dieses Vorhaben an der Heddernheimer Landstraße zum Erfolg zu bringen und die Zustimmung des Stadtparlaments für diese Idee zu gewinnen: „Zukunftskonzept Heddernheimer Landstraße – Mobilität für alle“.

Die kommenden Sommerferien bieten genügend Spielraum für eine Einigung noch vor der nächsten Ortsbeiratssitzung.

Mit freundlichen Grüßen

Karlheinz Grabmann und Christopher Melvin Kamann

Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher eine Fotostrecke für dieses Anliegen: es handelt sich um Momentaufnahmen, die Realität ist viel schlimmer!

Schleichwege werden wegen Stau auf der Dillenburger gesucht!

Auf der FES Seite ist Parkverbot. Breiter kaum genutzer Gehweg!

Auf dem linken Gehweg nutzen die Radfahrer den Gehweg um abzubiegen !

Höhe Heddernheimer Höfe – Oberschelder Weg

Niederschelder Weg, direkt neben Lidl sehr schmale Straße! Wurde als Umleitung genutzt bei wochenlanger Baustelle vor der Lidl-Einfahrt. Alle sind hier gegen die Einbahnstraße gefahren. um zum Lidl zu kommen. Ebenfalls die Radfahrer Richtung Niederursel. Die Absperrung hinter der Einfahrt wäre machbar gewesen!

Blick auf die Kreuzung Dillenburger Straße/Heddernheimer Landstraße. Mein Vorschlag: Fußgängerampel weg, damit das Abbiegen des Schwerverkehrs erleichtert wird und Staus auf der Kreuzung vermieden werden. Fußgänger und Radfahrer sind beim Übergang gefährdert und halten den abbiegend Verkehr auf. Fußgänger können auf dem gegenüberliegenden Überweg (10 Meter Umweg) bequem nutzen.

Um diesen Übergang geht es:

Links und rechts Dillenburger, geradeaus Heddernheimer Landstraße

Das ist noch ein kleiner LKW.

Aufnahmen alles in einer eher ruhigen Tageszeit…

Links Gehweg wird kaum noch genutzt. Hier war früher Parken erlaubt! Meistens FES Mitarbeiter…

Lkws nehmen fast die gesamte Fahrspur ein! Eigentlich ist Halten/Parken nicht erlaubt.

Ein Eindruck bei ‚Schienenersatzverkehr, da sind auch die Fußwege (Maybachbrücke) voll. Die Heddernheimer Landstraße wird öfters im Jahr auch für den Schienenersatzverkehr zur Station Heddernheimer Landstraße benötigt.

In kurzen Abständen in den letzten beiden Jahren mehrere BAUSTELLEN vor dem Lidl. Der Lidl hatte zeitweise ernormen Umsatzeinbußen. Existenzgefährdend. Dieser Lidl ist einer der Umsatzstärksten in FRANKFURT.:

Bedarfshaltestelle

Verkehrsschild beachten!

Das Stopp-Schild wird ignoriert.

Abschleppen kommt auch schon mal vor!

Die Konfliktsituation in der Heddernheimer Landstraße ist stadtbekannt und politisch heiß diskutiert. Enge Straßenverhältnisse in Kombination mit freigegebenem Rad-Gegenverkehr, mangelnden Überholabständen und unübersichtlichen Einbahnstraßen-Vorfahrtsregeln führen besonders für Familien mit Kindern immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Die extrem knappen Mindestabstände und Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und parkenden Autos in der Heddernheimer Landstraße sind stadtbekannt.

Ein seltener Anblick ein Verkehrsspiegel gegenüber ehem. Lotto Schorch. Werden leider von der Stadt bisher immer abgelehnt!

Die Überquerung ist für ältere Menschen sehr unübersichtlich!

Eine Ladestation vor dem REWE Markt. Wird leider nicht optimal genutzt, scheint auch teuerer zu sein, als zum Beispiel ALDI. Manche Autonutzer nehmen den Parkplatz auch für den schnellen EINKAUF wahr. Investition und Betrieb: Partnerunternehmen (wie Energieversorger oder Mineralölkonzerne) investieren in die teuren Schnelllader (HPC) und tragen die laufenden Betriebs- sowie Wartungskosten. Im Gegenzug nehmen sie die Einnahmen aus den Ladevorgängen ein.

Der Ladesäulen-Partner vor dem REWE-Markt in der Heddernheimer Landstraße (bzw. der direkt angrenzenden Hessestraße in Frankfurt-Heddernheim) ist der regionale Energieversorger Mainova AG. Dort stehen moderne HPC-Schnellladesäulen (High Power Charger) mit einer Ladeleistung von bis zu 150 kW bereit.

Die günstigste Option: Wenn Sie einen Strom- oder Gasvertrag bei regionalen Anbietern wie Mainova oder Maingau haben, nutzen Sie unbedingt deren Ladekarte, da Sie dort deutliche Rabatte auf den Kilowattpreis erhalten.

Jede freie Möglichkeit wird zum Parken genutzt.

Die Kreuzung steht immer in Kritik. Viele Begehungen auch für den Schulweg haben keine Änderung ergeben. Vorschläge wurden bisher immer abgeschmettert!

In allen Stadtteilen gibt es so schmale Gehwege, leider auch in Heddernheim.

Alles ist zugeparkt. Eine echte Herausforderung! Überall ist wenig Platz für den fahrenden Verkehr.

Es gibt auch viele Lastenfahrräder in Heddernheim.

Gerade in den Sommermonaten wird die Heddernheimer Landstraße aufgrund des Besuches des Eschersheimer Schwimmbades sehr viel genutzt. Überhaupt nutzt man überwiegend die Heddernheimer Landstraße statt der parallel verlaufende Dillenburger Straße die extra breite rote Fahrradspuren auf der Straße hat. Diese Maßnahme ist sehr umstritten, da täglich erhebliche Staus zu fast allen Tageszeiten sind.

Viele Radfahrer weichen auf den schmalen Fußweg aus!

Das ist meine tägliche Ausfahrt. Hier hasst du keinen Einblick links und rechts auf die Straße und mußt bis zur Mitte der Straße blind anfahren. Wenn gegenüber noch ein AUTO parkt, muß man auf der Straße noch ein ausweichmanöver machen. Dies ist kein Einzelfall. Verkehrsspiegel wird abgelehnt. Mir ist schon mit meinem vorherigen WAGEN ein zu schneller Radfahrer über die Motorhaube geflogen. Nichts passiert, er konnte ich super abrollen, war Top fit. Der Schrecken bei uns war riesig!

Kleines Fazit:

Meine Bilder halten alltägliche Augenblicke aus der Heddernheimer Landstraße fest. Häufige Beinahe-Unfälle verdeutlichen das erhebliche Risiko für alle Beteiligten, vom Kind zu Fuß über Menschen auf Fahrrädern, Lastenrädern sowie Rollern bis hin zu Autos, Lastwagen, Bussen, Schwerlastern, der Müllabfuhr und Rettungsfahrzeugen im Einsatz. Blechlawinen blockieren die gesamte Straße durchgehend. Manche Radfahrer rasen zudem mit hohem Tempo an Fußgängern vorbei, während andere Beteiligte rote Ampeln missachten oder verbotene Abkürzungen nutzen. Für diese Situation erfordert die Zukunft ein gemeinsam erarbeitetes, vorbildliches Konzept für ganz Frankfurt.

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Heddernheimer Landstr. 99
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Mobil: 01749019715
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