„Die Frau mit dem Schild“ Klimaschutz 09. August 2026 auf dem Römerberg in Frankfurt am Main… Ich glaube an das gute im Menschen!

Ich, Karlheinz Grabmann, glaube an das Gute im Menschen. Meine vielseitige Arbeit zeigt diesen Glauben in der Praxis. Zum Glück existieren solche Personen, während die meisten den Weg zwischen Richtig sowie Falsch aus den Augen verlieren.
Mein Herz schlägt keineswegs gegen Klimaneutralität. Nur fehlt mir das Vertrauen in den Erfolg durch die aktuellen Entscheidungsträger in Frankfurt. Meine zahllosen Appellle aber auch Petitionen/Ideenplattform landeten unbeachtet in den Schubladen.
Jedes Jahr zeigt der Hitze-Check die Ränge am Ende der Tabelle für Frankfurt. Pflanzen an den Wänden teurer Aushängeschilder bewirken kaum etwas gegen die Glut in den Straßen. Neue Bäume wachsen zu langsam nach. Die Wärme aus den Rechenzentren verpufft ungenutzt. Der neue Klimaplanatlas legt die Wunden offen. Trotzdem planen die Verantwortlichen das Riesenprojekt „Josefstadt“ mit Betonflächen und vernichten die verbliebenen Zonen für kühle Luft/Kaltluftentstehungsgebiete auf ewig. Diese Stadtentwicklung/Stadtplanung löst bei mir tiefes Misstrauen aus.
Politik außerdem Zeitungen färben die Nachrichten schön. Die Realität bringt Ernüchterung.

Als ausgebildete Klimalotsen des Frankfurter Gesundheitsamts nutzen wir jede Gelegenheit, unser Wissen mit Frauen, Männern sowie Kindern zu teilen.
Der Römerberg bietet dafür eine außergewöhnliche Kulisse. Selbst tief verwurzelte Frankfurter bekommen selten die Chance, an einem solchen Ort aktiv zu werden.
Unser Blick richtet sich dabei auf Menschen, Tiere aber auch Pflanzen. Sie alle brauchen Unterstützung bei extremen Temperaturen.
An unserem Einsatztag am 08.08.2026 brannte die Sonne vom Himmel. Bereits beim Verlassen des Autos in der Tiefgarage schlug mir eine Wand aus heißer Luft entgegen. Ein Thermometer zeigte später 37,5 Grad, die Haut spürte geschätzte 50 Grad. Auf dem Römerberg erschwerte die feuchte, schwere Luft den Atem der Passanten. Viele Menschen griffen viel zu selten zu ihren Wasserflaschen. Ein digitales Laser-Thermometer lieferte klare Werte für meine eigene Trinkflasche: Das Wasser erreichte 34 Grad, der schwarze Kunststoffdeckel überschritt diesen Wert um mehr als 10 Grad. Diese Messung unterstreicht den Sinn hellem Gewebes am Körper. Unser Repertoire an Ratschlägen gegen hohe Temperaturen bleibt reich gefüllt.

Unsere erste Besucherin und drei Klimalotsen sind zur Stelle…
Hier ist der Beitrag als Vorab-Information seitens der Frankfurter Rundschau
Die „Frau mit dem Schild“ und Verbündete laden für Sonntag auf den Römerberg ein – ihr gemeinsames Anliegen: Klimaschutz.
Die „Frau mit dem Schild“ will gar nicht den Eindruck erwecken, sie wüsste über alles Bescheid. „Es ist unerklärbar, dass wir 2026 haben und die Welt ist, wie sie ist“, sagt sie. Dass wir es so weit haben kommen lassen. Vormittag in Sachsenhausen, und das Thermometer ist schon wieder in Richtung 35 Grad unterwegs. „Ich habe auch noch nicht verstanden, wie die Strategie der Stadt zur Klimaneutralität führen soll.“ Dabei wäre es doch ganz einfach: „Kohle, Öl, Gas und tierische Lebensmittel weglassen. Wenn wir diese Diät strikt einhalten, ist schon viel gewonnen.“
Damit ist die „Frau mit dem Schild“ nicht allein. Am kommenden Sonntag, 9. August, hat sie viele Gleichgesinnte an ihrer Seite, wenn sie auf dem Römerberg fragt: „Klimakrise – warum und wie die Aufgabe lösen?“ Mit dabei sind die Initiative Klimaentscheid, das Hitzeschutz-Netzwerk, die Klimalotsen, die Gruppe Transition Town und die Mainwäldchen-Initiative. Ab 16 Uhr wenden sie sich mit Infoständen zum Klimawandel und zum Klimaschutz an die Frankfurterinnen und Frankfurter. Um 17.30 Uhr dann: Ansprache der „Frau mit dem Schild“, die seit vier Jahren in der Stadt auftaucht. Ohne Namen. Mit Schild.
Warum eigentlich? „Ich möchte das Thema Klimawandel und Klimaschutz ins Bewusstsein der Öffentlichkeit holen, besonders ins Bewusstsein der Entscheider.“ Ganz am Anfang, 2022, wollte sie das Thema Peter Feldmann ins Bewusstsein holen. Ein Oberbürgermeister unter Korruptionsverdacht schade der Stadt, sagte sie damals und forderte ihn zum Rücktritt auf. Jetzt hat sie einen anderen Schwerpunkt. Und andere Botschaften auf dem Schild. „Frankfurt klimaneutral 2035“ etwa, und: „Ich bin dabei! Sie auch?“
„Meine eigene Verantwortung ist mir erst vor einigen Jahren richtig bewusst geworden“, sagt sie. Seither hat sich ihr Leben verändert, sie hat viel gelesen, ist Nachhaltigkeitspraktikerin bei der Polytechnischen Gesellschaft geworden, Klimalotsin des Gesundheitsamts. Und sie hat einen Master-Studienabschluss im Fach Change-Management, also darin, Veränderungen anzustoßen in Unternehmen und Gesellschaft.
Lebensschwerpunkt Klimaschutz
Das versuchte sie bisher mit dem Schild auf den Straßen und im Gespräch mit den Menschen. Die Reaktionen? „Zum größten Teil Zustimmung“, sagt sie. Nur wenige antworteten ablehnend oder aggressiv. Bleibt die große Frage: Warum ist die Klimakrise dann nicht längst bewältigt? „Es müssen alle mitmachen“, sagt die „Frau mit dem Schild“, „die Stadt – und wir Eigentümer eines Energieversorgungsunternehmens wie der Mainova. Das ist der größte Hebel, den wir haben.“
Gerade jetzt zeigten die extremen Hitzewochen, wie sehr der Klimawandel etwa Schulen und Pflegeeinrichtungen belaste. Frankfurt müsse sich gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern anpassen. „Die Stadt kann das gestalten“, sagt sie. Und hat eine Petition gestartet: Unter innn.it/fuer-klimaschutz-in-frankfurt fordert sie das Festhalten am Ziel der Klimaneutralität bis 2035, schnelle und effektive Schritte dorthin. „Der globalen Erwärmung ist egal, welche Gründe uns daran hindern. Den Menschen muss klar sein: Immer wenn ich mit meinem Auto tanke und Fleisch esse, trägt das zur Erwärmung bei.“
Der Erkenntnis können Besucherinnen und Besucher am Sonntag auf dem Römerberg näherkommen und grundlegende Zusammenhänge erfahren. Ein kleiner Start soll es werden, „freundlich, sachlich, respektvoll, empathisch, aber klar in den Inhalten“. Und später mehr? „Ich wünsche mir, dass noch ganz viel passiert“, sagt die „Frau mit dem Schild“, die den Klimaschutz zu ihrem Lebensschwerpunkt gemacht hat. „Ich glaube an das Gute im Menschen – dass wir das positive Ziel haben, in einer besseren Welt zu leben.“

https://www.fr.de/frankfurt/kampf-ums-klima-ich-glaube-an-das-gute-im-menschen-94433874.html
Die wesentlichen Informationen haben ich auf einen Din A 4 Aufsteller zur Ansicht bereit.





Im Hintergrund sieht man eine Kältematte für Katzen (blau). Unser Coco ist auch an diesem Thema interessiert. Seine Schwester Emily hat sich schon vorher informiert. Katzen sind neugierig, mehr als wir Menschen!
Noch ein paar Anmerkungen zur Klimaneutralität
Klimaneutralität betrifft alle Berieche unseres Lebens. Neben Verkehr und Ernährung spielen vor allem die Industrie, die Energieerzeugung, das Bauwesen, die Forst- und Landwirtschaft sowie der globale Konsum von Waren und digitalen Diensten eine entscheidende Rolle.
Hochhäuser in Frankfurt mit Klimaanlagen und Rechenzentren mit Abwärme sind Klimakiller.
Weitere Bereiche für Klimaneutralität
Industrie und Energie
- Große Fabriken stoßen viel CO2 aus.
- Die Herstellung von Stahl, Zement und Chemie braucht saubere Energie.
- Kohle- und Gaskraftwerke müssen durch Wind- und Solaranlagen ersetzt werden. [1, 2]
Gebäude und Wohnen
- Alte Häuser verlieren viel Wärme.
- Das Heizen mit Öl und Gas schadet dem Klima.
- Moderne Wärmepumpen und gute Dämmung helfen beim Sparen. [1, 2]
Wirtschaft und Konsum
- Jedes neue Produkt verbraucht Ressourcen.
- Lange Transportwege erzeugen Abgase.
- Wiederverwendung und Reparatur sind wichtig.
Demnächst wieder im Einsatz „Karlheinz als Sandwich-Men“ uff de Gass…

37,5 Grad waren es in der Tiefgarage am Römer, gefühlte 50 Grad auf der Haut.

