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Nein, zur Josefstadt

Als Gegner des geplanten neuen Stadtteil der Quartiere – sage ich NEIN zu diesem Bauwahnsinn, weil eine Gesundheitsgefahr für Frankfurt besteht!

Nehmen wir einige Details auf den Prüfstand: zuerst Hitze

Frankfurt ist Hitzehauptstand von Deutschland. Es sterben mehr Menschen an Hitze als Verkehrstote!

Zu viel Beton, zu wenige Bäume

Studie: Frankfurt ist Hitze-Hotspot

Sonne über dem Main Plaza (Archivbild): Frankfurt ist laut einer Auswertung stark durch Hitze belastet. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Florian Gaul/imago)

Sonne über dem Main Plaza (Archivbild): Frankfurt ist laut einer Auswertung stark durch Hitze belastet. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Florian Gaul/imago)

In Frankfurt sind besonders viele Menschen extremen Temperaturen ausgesetzt. Die Stadt zählt laut Umwelthilfe zu den fünf am stärksten betroffenen Kommunen.

Frankfurt ist laut dem aktuellen „Hitze-Check“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erneut durchgefallen. Die Stadt gehört zu den 31 deutschen Kommunen, die beim bundesweiten Ranking wegen ihrer besonders hohen Hitzebelastung eine Rote Karte erhalten haben. Das teilte die Organisation am Donnerstag mit.

Stellt Hitze eine Gesundheitsgefahr dar?

Ja, Hitze stellt eine ernsthafte Gesundheitsgefahr dar, besonders bei anhaltend hohen Temperaturen und Hitzewellen. Sie belastet den Körper, indem sie das körpereigene Kühlsystem (Schwitzen, erhöhte Durchblutung) überlastet, was den Energie-, Wasser- und Salzbedarf drastisch erhöht. 

Hier sind die wichtigsten Fakten zu den Gesundheitsgefahren durch Hitze:

1. Gefährdete Personengruppen
Ein erhöhtes Risiko besteht für: 

  • Säuglinge und kleine Kinder
  • Ältere und pflegebedürftige Menschen
  • Schwangere
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen (Herz-Kreislauf, Lunge, Nieren)
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • Personen, die im Freien arbeiten oder körperlich hart arbeiten 

2. Hitzebedingte Erkrankungen und Symptome
Die Bandbreite der Symptome reicht von Unwohlsein bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen: 

  • Hitzekrampf: Muskelkrämpfe (oft nach Anstrengung).
  • Hitzeerschöpfung: Starker Durst, Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, kalte/feuchte Haut.
  • Hitzschlag: Lebensgefährlich! Körpertemperatur >40°C, heiße/trockene Haut, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit.
  • Sonnenstich: Entsteht durch direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf; typisch sind ein roter/heißer Kopf, Nackensteifigkeit, starke Kopfschmerzen. 

3. Folgen für den Körper

  • Kreislaufprobleme: Durch die Erweiterung der Blutgefäße, um Wärme abzugeben, „versackt“ das Blut in den Extremitäten, der Blutdruck sinkt.
  • Dehydrierung: Durch starkes Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Mineralien.
  • Überhitzung: Die Kerntemperatur des Körpers steigt (ab ca. 38°C Fieber, darüber hinaus gefährlich).
  • Verschlimmerung von Vorerkrankungen: Herzinfarkte, Nierenversagen oder akute Lungenprobleme können ausgelöst werden. 

4. Tipps zum Schutz

  • Ausreichend Trinken: Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag (bei Hitze mehr), Durstgefühl nicht abwarten.
  • Abkühlung: Körper mit feuchten Tüchern kühlen, Füße in kaltes Wasser tauchen.
  • Schatten und Kleidung: Direkte Sonne meiden, helle, luftige Kleidung tragen.
  • Räume kühl halten: Lüften in den frühen Morgenstunden oder nachts. 

Bei Anzeichen eines Hitzschlags (Verwirrtheit, sehr hohe Körpertemperatur) sollte umgehend der Notruf (112) gewählt werden. 

Zweiter Punkt: Kaltluftentstehungsgebiete

Der geplante „Stadtteil der Quartiere“ im Nordwesten Frankfurt (oft im Kontext mit den Quartieren westlich von Praunheim/nordöstlich von Steinbach oder auch Josefstadt genannt) steht wegen seiner Lage in klimatisch sensiblen Gebieten unter Kritik. Insbesondere der BUND Frankfurt warnt vor der Versiegelung von wichtigen Kaltluftentstehungsflächen entlang der Autobahn A5. 

Klimatische Bedeutung des Areals

  • Kaltluftentstehung: Die Flächen östlich der A5, auf denen die Bebauung geplant ist, dienen in tropischen Sommernächten als wichtige Produktionsstätten für Kaltluft.
  • Kühlfunktion: Diese Kaltluft fließt in die angrenzenden, dicht bebauten Stadtteile wie Praunheim, Heddernheim und die Nordweststadt und sorgt dort für Abkühlung.
  • Verlust durch Versiegelung: Die geplante Bebauung (ca. 6.800 Wohneinheiten) würde diese Kaltluftentstehung reduzieren oder beenden.
  • Wegfall von Grünzügen: Speziell im Bereich des „Lachgrabenquartiers“ würde die östliche Hälfte eines wichtigen Grünzugs versiegelt werden. 

Kritik und Planungssituation

  • Umweltbedenken: Der BUND kritisiert den „leichtfertigen Rückbau kostenloser Ökosystemleistungen“ und bezeichnet den Stadtteil als zu laut und zu heiß.
  • Nachhaltigkeitsdebatte: Es wird in Frage gestellt, ob der Stadtteil mit der Nachhaltigkeitsstrategie vereinbar ist, wenn gleichzeitig Kaltluftschneisen zugebaut werden.
  • Weiteres Vorgehen: Trotz der Bedenken hat die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2025 die städtebauliche Entwicklungssatzung beschlossen.
  • Aufgrund der Kommunalwahl 2026 ist die CDU-Fraktion im Römer für eine Teilbebauung, weil man möchte zusammen mit der SPD die Stadtregierung bilden.
  • Ausgleichsbedarf: Die Planung erfordert komplexe Ausgleichsmaßnahmen. Laut CDU Praunheim sind Eingriffe in regionale Grünzüge zwar prinzipiell ausgeschlossen, können aber durch kleinräumige Zielabweichungsverfahren und qualitativen Ausgleich im gleichen Naturraum ermöglicht werden. Hier weiß keiner was das bedeutet. Wir wollen keine Parks und Wiesen mit Sträucher, wir wollen einfach unsere Natur behalten!

Der Konflikt zwischen der hohen Nachfrage nach Wohnraum (Wohnungsdruck – dieser kann anders gelöst werden, wenn man will. Weitere Versiegelungen in diesem Ausmaß darf es in Frankfurt nicht mehr geben. Mit den heutigen Erkenntnissen, hätte der Riedberg nie gebaut werden dürfen!) und dem Erhalt des Stadtklimas (Hitzeresilienz) ist zentral für die Debatte um dieses Großbauprojekt. 

Stoppt den Wahnsinn, ist nicht nur die Forderung von der Bürgerinitiative Heimatboden Frankfurt sondern auch von mir seit über 8 Jahren. Nein und nochmals Nein!

Hier ein aktueller Beitrag von hunderten seitens des Widerspruchs gegen das geplante Neubaugebiet:

Als entschiedener Gegner des Baus des „Stadtteils der Quartiere“ – dieses verlogenen, landschaftsvernichtenden und klimaschädlichen Prestigeprojekts, das die Leute zu Recht weiterhin Josefstadt nennen – wirkt der FAZ-Artikel über Knacker und Bakakis wie pures Grünen-Gequatsche auf Kosten der Realität. Die beiden feiern sich als „erfolgreiches Team“, das Frankfurt „voranbringt“, während ihre Partei seit Jahren mit am Ruder sitzt und genau das zerstört, was die Stadt dringend braucht: radikale Innenverdichtung statt weiterer Zerstörung fruchtbarer Böden am Stadtrand.

Die Grünen pushen dieses Monster seit 2017: Ursprünglich ein Riesen-Ding für 30.000 Menschen, jetzt runtergeschrumpft auf ca. 6.800 Wohnungen östlich der A5 – aber immer noch auf besten Ackerböden, in Trinkwasserschutzgebieten, Frisch- und Kaltluftschneisen, die Frankfurt vor Überhitzung schützen. Das Projekt frisst wertvollen Boden, zerstört Naherholung, killt Artenvielfalt, verstärkt Hitzeinseln und zwingt Tausende zu längeren Pendelwegen – alles unter dem grünen Mäntelchen von „klimaverträglich“ und „autoarm“. Das ist kein Klimaschutz, das ist klimaschädlicher Wahnsinn pur: Neue Versiegelung statt Nutzung des Vorhandenen, Naturzerstörung statt Schonung, Außenentwicklung statt Innenentwicklung.

Die einzig vernünftige Antwort: Stoppt die Josefstadt sofort und endgültig! Kein Quadratmeter mehr Acker für Mike Josefs Vermächtnis und grüne Selbstbeweihräucherung. Frankfurt braucht keine neue Trabantenstadt aus Beton am Rand – es braucht konsequente Innenverdichtung und Aufstockung genau dort, wo schon alles da ist.

* Aufstockung von Flachbauten – vor allem Supermärkten, Discountern und Gewerbehallen. Diese eingeschossigen Monster stehen überall in der Stadt: REWE, Aldi, Lidl, Netto, Baumärkte. Viele haben 5–8 Meter Höhe – darüber passen 2–5 Geschosse Wohnungen, oft mit Aufzug, Balkonen, Dachterrasse. Unten bleibt der Laden, oben entstehen Wohnungen mit Nahversorgung direkt vor der Tür, bestehende Infrastruktur (Bus, Tram, Parkplätze) wird genutzt, kein neuer Bodenverbrauch, keine zusätzliche Versiegelung. In Frankfurt gibt’s schon Beispiele (Lidl Mainzer Landstraße plant Aufstockung mit 40 Wohnungen), bundesweit Hunderttausende Potenzial – allein im Rhein-Main-Gebiet Tausende Wohnungen möglich. Schnell, günstig, klimaschonend.

* Innenstadtverdichtung radikal vorantreiben: Leerstände zwangsaktivieren, Brachflächen in der Stadt sofort bebauen (alte Gewerbeareale, Parkhäuser, Bahnareale), moderate Nachverdichtung in Vierteln mit Grünkompensation, Dachaufstockungen bei Altbauten. Das schafft Wohnraum in Jahren, nicht in Jahrzehnten, entlastet den Boden, reduziert Verkehr, schont Frischluft.

Bakakis und Knacker labern von „mitnehmendem Führen auf Augenhöhe“ und „toxisch-männlicher“ Führung – der pure Hohn. Was toxisch ist: toxisch-ideologische Landschaftsvernichtung, die echte Lösungen blockiert, während Mieten explodieren und Familien abhauen. Die Grünen wollen „geschlossen auftreten“? Sie treten geschlossen als Verhinderer auf – Verhinderer von bezahlbarem Wohnen in der Stadt, Verhinderer von Boden- und Klimaschutz durch Innenentwicklung.

Wer am 15. März 2026 Grün wählt, verlängert genau diesen Irrsinn: Felder fressen statt Dächer nutzen, Prestigeprojekte statt Pragmatismus, Naturzerstörung statt Verdichtung. Die Josefstadt muss sterben – jetzt! Frankfurt braucht Innen statt Außen, Aufstockung statt Ausdehnung, Boden sparen statt fressen. Sonst erstickt die Stadt an ihrer eigenen grünen Doppelmoral. Stoppt den Wahnsinn – endgültig!

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