Wahlbeteiligung immer wichtiger! Gemeinwohl stärken…

Die Beteiligung an Wahlen zeigt, wie sehr sich die Leute für Politik interessieren.
Unser tägliches Leben dreht sich um Politik, denn Wahlen entscheiden über viele Dinge, die mich betreffen: die Preise für Bus sowie Bahn, Schulen, Kindergärten, der Bau von Wohnungen, Maßnahmen zum Schutz des Klimas und vieles mehr.
Wer abstimmt, nimmt Einfluss.
Die Abstimmung ermöglicht jedem Einzelnen, die Zusammensetzung der Gremien und die politische Richtung direkt zu beeinflussen. Gewonnene Mehrheiten treffen ihre Entscheidungen oft aus einer Position der Stärke heraus und dienen dem eigentlichen Anliegen nicht immer.
Frankfurt am Main hat neunzehn Ortsbeiräte. Wenn es um ihre Mitsprache bei städtischen Entscheidungen geht, übergehen Verantwortliche sie oft. Das entspricht nicht dem Willen der Abstimmenden.
Deshalb verlangen die Ortsbeiräte mehr Anerkennung.
Das gilt ebenso für die Abstimmenden, weil sie ihre Stimme abgeben.
Die Grundlage der Ortsbeiräte muss jetzt stärker werden, weil Behörden aber auch Stadtregierung ihre Anträge oft ignorieren. Manchmal warten die Anträge des Gremiums sehr lange auf eine Rückmeldung. Anwohner beginnen dann, an der Verlässlichkeit zu zweifeln.
Misstrauen sowie Politikverdrossenheit entstehen. Ein aktueller Beitrag der FAZ vom 26. Januar 2026 fragt: Wozu braucht eine Großstadt Ortsbeiräte? (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/kommunalwahl-was-machen-eigentlich-ortsbeiraete-accg-200394929.html).
Eine hohe Wahlbeteiligung aber auch Zusammenarbeit wirken dem entgegen.
Beispielsweise stellte die Bürgerinitiative Wiesenau-Brücke in der Ortsbeiratssitzung OBR 8 am 22. Januar 2026 eine Anfrage an den Ortsbeirat 8. Solche Handlungen schaffen Aufmerksamkeit und erhöhen den Druck auf die Stadtverwaltung / Dezernenten.
Das Umweltamt Frankfurt besuchte die Sitzung. Auf Fragen erklärte der zuständige Mitarbeiter, das Umweltamt Frankfurt wisse nichts zur Wiesenau-Brücke.
Behörden arbeiten schlecht zusammen, auch das bereitet Schwierigkeiten.
Nach der Wahl liegen die Ergebnisse vor. Keine Partei besitzt eine stabile Mehrheit. Darum nutzen sie strategische Möglichkeiten, die nichts mit ihren Wahlprogrammen gemein haben.
Diese Macht wird dann voll ausgespielt und die Bürgermehrheit als Betroffene haben das Nachsehen bei vielen Entscheidungen. Der Bürgerwille wird einfach ignoriert.
So ist es bei dem geplanten Neubaugebiet „Stadtteil der Quartiere“ schon über 8 Jahre.
Beste Sachargumente haben keinen Stellenwert und der Widerstand prallt an zum Beispiel OB Mike Josef ab, gleiches gilt für seine SPD Genossen.
Daher ist es ganz wichtig:
nur wählen reicht nicht!
Wir sollten gemeinsam uns gegenseitig durch aktives Handeln stärken.
Unser Bürgerwille muss mindestens gehört und ordentlich bearbeitet werden…
Parken ist ebenfalls ein großes Problem in Heddernheim, Sandelmühle, Mertonviertel, Römerstadt, Nordweststadt und Niederursel

